Greta-Silver-Podcast
00:00:07: Herzlich willkommen auf meinem Podcast, Gluck Design ist eine Entscheidung und vermutlich kennst du es.
00:00:12: Warum haben wir trotz unseres eigentlichen so guten Lebens immer noch das Gefühl?
00:00:18: Das ist nicht ausreichend.
00:00:21: Da gibt es so viele Fragen, die auftauchen und da habe ich mir die Fachfrau jetzt an den Tisch geholt Lena Wittneben.
00:00:30: Ihr mögt sie kennen Sie schreibt regelmäßig in Spiegel online bei Job & Karriere.
00:00:39: Sie ist aber auch bei Führungskräfte-Entwicklungsseminaren und so etwas dabei.
00:00:44: Und Rednerinnen wie auch immer das wären wir jetzt alles... Sicherlich kennenlernen.
00:00:50: erstmal Lena.
00:00:51: Herzlichen Dank, dass du da bist!
00:00:54: Dass du mit deiner Expertise da bist, das du... ... entspannte Antworten für uns hast, denn das weiß ich.
00:01:01: Herzlich willkommen!
00:01:02: Liebe Greta, vielen Dank für die Einladung.
00:01:05: Ich freue mich total bei dir zu sein und... ja, ich spüre schon so ein bisschen Vorschusslor mehr an auf meinem Kreuz.
00:01:12: Ich weiß nicht ob ich die Fachfrau bin, nur weil ich mich mit den Themen beschäftige heißt es nicht dass ich sie irgendwie gemeistert hätte.
00:01:19: aber ich freu mich total, dass wir darüber sprechen und danke dir einfach, dass ich in deinem tollen Podcast zu Gast sein darf.
00:01:27: und Geschenk für mich.
00:01:28: Du hast ein neues Buch rausgebracht, das heißt es kommt jetzt raus ganz gelassen unperfekter, sträubt sich ja eigentlich schon mal das Nackenfelden.
00:01:39: unperfekt, nein das geht gar nicht in diesen Zeiten
00:01:44: usw.,
00:01:44: da ist alles nicht machbar.
00:01:46: wir reden aber auch über Zuversicht in diesen wilden Zeiten.
00:01:50: Das finde ich so ein wichtiges Thema.
00:01:53: Wo wollen wir anfangen?
00:01:59: Wie kann es denn bitte schön sein, dass wir in unserem doch recht stabilen Leben, welches wir hier trotz allem führen?
00:02:09: Immer noch nicht das Glück fühlen was wir meinen.
00:02:14: Was da sein müsste?
00:02:15: wie kann das sein?
00:02:18: Wenn ich darauf die allumfassende Antwort hätte, dann würde ich wahrscheinlich hier nicht sitzen.
00:02:22: Sondern irgendwie als pferisches Wesen durch die Luft schwirren.
00:02:26: Also lange Rede kurz!
00:02:28: Ich beschäftige mich damit und habe natürlich auch keine allumfaßenden Antworten und vor allem auch keine Lösungen.
00:02:36: um auf deine Frage aber hoffentlich einigermaßen passgenau zu antworten glaube ich, also erstmal hat ein jeder und eine jede ja ganz ganz unterschiedliche Auffassungen von einem glücklichen und einen gelingenden Leben.
00:02:50: Und ich glaube da ist schon die allererste Klippe denn wessen Maßstäbe haben wir dann irgendwann mal übernommen was ein ach so erfolgreiches glückliches oder gelingendes Leben ist?
00:03:03: Ich kann mir gut vorstellen dass vielleicht möglicherweise ... viele Menschen da einfach auch so den Zugang verloren haben mit, was ist mir denn eigentlich wichtig?
00:03:11: Und wenn wir dann natürlich von Westeuropäisch geprägten Parametern ausgehen... ...mit Karriere und Sichtbarkeit und dies und das,... ...dann ist das natürlich sehr eindimensional.
00:03:25: Das sind natürlich alle Dinge die man irgendwie messen kann.
00:03:28: Aber ich glaube dass das... Bestimmt nicht das Glück eines jeden oder jeder einzelnen Essen?
00:03:33: Nein, da gebe ich dir völlig recht.
00:03:35: Das ist bestimmt ganz individuell.
00:03:38: aber ich glaube wir... ja ich sag jetzt mal grob!
00:03:44: Wir tappen alle in jungen Jahren in eine Falle weil uns da sowas von der Werbung zum Beispiel vorgegaukelt wird.
00:03:57: Ich will jetzt gar nicht immer sagen, es sind die Eltern oder... Also ich glaube, ich selber habe mir viel so aus irgendwelchen Sachen zusammengesucht und es war, so nannten wir das damals bei Mann und ich.
00:04:13: Wir bauen uns ja erst mal etwas auf.
00:04:18: Für mein Mann war da sehr viel mehr Auto darin als für mich, sage ich jetzt mal.
00:04:22: Also was es dann für jedem so ist... Es hat aber immer einen materiellen Wert gehabt und ich war ganz klar der Meinung Ich habe mir meine große Liebe geheiratet.
00:04:35: Der versteht das ja wenn da nicht so viel Zeit ist für Beziehungen Das war mir nicht in den Sinn gekommen.
00:04:43: Also mein Gott noch eins, wir sind ja so verliebter kann gar nichts passieren.
00:04:47: Dass man sich darum kümmern müsste das habe ich lange nicht begriffen und dass man da mal feste Dates machen sollte oder irgendwie sowas.
00:04:56: natürlich kannte ich auch nicht diese große glücklich Studie von der Harvard Universität und so wo es heißt.
00:05:02: es kommt am Ende immer auf die Beziehung an wie glücklich man ist und zwar auch zum Busfahrer und zur Kassiererin und so was alles.
00:05:13: Ich wüsste jetzt nicht, von wem ich das übernommen habe.
00:05:18: Meine Eltern, ich komme vom Bauernhof.
00:05:19: Das war ein anderer Maßstäbe.
00:05:22: Da war jetzt nicht hier Glitzer oder das tolle Sportauto.
00:05:29: Aber ich hab es ja trotzdem irgendwo drin gehabt, dass ich da was erreichen wollte.
00:05:35: und insofern würde ich sagen wir selber sind da diejenigen... ... die das verursacht haben, aber das Gute ist ja... ... dann können wir es auch selber ändern.
00:05:44: Absolut!
00:05:45: Und da bist du ja sowieso in durch meine Brelle das allerbeste Beispiel,... ... weil eines deiner Leitsprüche.
00:05:52: also grätsch mir sonst rein, wenn ich das falsch sehe... ... ist ja auch das Glücklichsein eine Entscheidung.
00:05:57: Ja absolut!
00:05:57: Ich würde sogar offen gestanden noch ein bisschen runterdampfen wollen und sagen zufrieden sein.
00:06:01: Ja, es ist eine Entscheidung.
00:06:03: Weil ich meine wann sind wir oder wann bin ich denn immer glücklich?
00:06:07: Und ich finde einfach so ne entspannte Zufriedenheit und zu denken mit oh.
00:06:11: also in Summe lebe ich dankenswerterweise das Leben was ich gerne leben möchte.
00:06:15: natürlich ist irgendwie nicht immer alles glatt gebügelt und irgendwo gibt's immer auch noch ein ja aber und ich finde dass darf ja auch sein.
00:06:23: Was du zu Beginn gesagt hast da musste ich nachdenken als du skizziert hast Als du und dein Mann damals gesagt haben, wir bauen uns jetzt erst mal was auf.
00:06:33: Ja klar absolut!
00:06:35: Total!
00:06:36: Ich finde da klebt immer so ein Vendant dran.
00:06:38: Also wenn wir dann irgendwann das Einfamilienhäuschen... also um aber nur auch in Klischees zu sprechen, dann sind wir glücklich.
00:06:46: Und
00:06:47: ich glaube.. Oder so?
00:06:48: ... ne, mit
00:06:49: dem sieben
00:06:51: zwanzig hatte ich schon dieses.
00:06:53: Also da war ja... Mit fünf
00:06:54: und zwanzi musst du dir vorstellen
00:06:56: haben wir... Da fragte mich euch so eine Bibliofrau Wie bitte?
00:07:02: War das möglich?
00:07:03: Heute kommt keine siebenzwanzigjährige oder fünfzwanzijährige darauf mit ihrem Mann sich in Rheinhaus zu kaufen.
00:07:09: Das ist also eine ganz andere Welt.
00:07:15: Ja.
00:07:16: Und ich glaube eben halt dass viel an diesem Wenn dann dran hängt.
00:07:19: Und das muss man ja auch gar nicht nur an materielle Besitztümer knüpfen und jetzt in so ein Klassiker wie ein Haus, sondern dass wir glaube ich häufig im Alltag verlieren, dass die Strecke ja bestenfalls schon da schöner ist wo wir ... glücklich sind.
00:07:32: oder einfach auch zufrieden und nicht dieses, wenn ich jetzt das Buch herausgebracht habe.
00:07:37: Oder wenn... Das ist sondern so nein!
00:07:40: Ich will jetzt nicht so ein abgeschmacktes, der Weg ist das Ziel bringen.
00:07:43: Und gleichzeitig doch.
00:07:43: Ja,
00:07:44: da sind aber schon die Einprägungssätze, die wir kennen.
00:07:46: Klar
00:07:46: weil wir sind ja im Hier-und-Jetzt.
00:07:49: Ich hab mit vielen Dingen die Erfahrung gemacht, dass ich sie zu Reichtum gebracht hätte.
00:07:55: Oder irgendwelche Statussybohle angehäuft hätte.
00:07:57: auch das nicht.
00:07:58: Aber auch das hatte ich nie auf dem Zettel.
00:08:00: Ich glaub nur einfach nicht, dass nachher der Halsbringer ist und genauso... ...ich bin überhaupt keine Freundin von diesen sogenannten Bucket-Lists.
00:08:09: Also diese Löffelliste.
00:08:11: Einmal da oben an den Rocky Mountains und einmal dies und das!
00:08:15: Auch das will ich für andere Menschen überhaupt nicht madig machen.
00:08:17: Denn wenn beispielsweise auch ein Reiseziel... Ein großer Wunsch für einen Menschen ist so klar, dann läuft dafür los.
00:08:24: Wer bin ich durch meine kleine Brille zu beurteilen?
00:08:27: Ich glaube nur dass es häufig viel zielführender ist wenn wir uns mal ganz ehrlich in innerer Klausur und im Stellenkeberlein fragen was steht denn eigentlich dahinter?
00:08:36: also steht da irgendwie ein Wunschnach Abenteuer oder nach jetzt ein ganz ganz großer Wert Freiheit hinter und dann finde ich's immer schöner.
00:08:46: Dann lasst doch mal überlegen, wie wir diese Dinge, die eigentlich hinter so einem Bucket List Ding stehen.
00:08:51: Wie wir die viel kleiner runter dampfen können und in den Alltag bringen können?
00:08:54: Weil dann müssen wir nicht die viel zitierte Löffelliste abarbeiten, sondern da können wir es viel stärker leben.
00:09:01: Also das im... also nicht erst in drei Jahren oder in was weiß ich, wenn ich das erreicht haben will, sondern wie kann ich jetzt es im Alltag klein?
00:09:19: Also heißt das, ich überlege mir was würde mich heute glücklich machen jetzt.
00:09:25: Was wäre da besonders schön?
00:09:28: Das weiß ich... Gar nicht mal, also ich meinst du nur so runtergedampft von der Bucketliste?
00:09:33: Also wenn eben weiß ich nicht Abenteuer oder Freiheit dein Urziel ist.
00:09:37: Ja ja ja wir bleiben bei den Rocky Mountains Reiseziel hinter stehen.
00:09:43: Dann kannst du dich vielleicht viel einfacher fragen mit ja okay aber was würde denn eigentlich Freiheit und Abenteurer Beispielsweise von Montag bis Freitag, von neun bis siebzehn Uhr bedeuten.
00:09:53: Ja?
00:09:53: Weil wie kann ich denn das vielleicht in meinen Alltag respektive in mein Arbeitsalltag bringen?
00:09:58: und das heißt ja nicht dass sich dann dem Chef oder der Chefin oder der Kollegen schon sagen so hier wird's weil macht ihr alles was ich will.
00:10:05: So meine ich es natürlich nicht.
00:10:06: aber zu überlegen was würde mir ein Mühe mehr Abenteuer oder eine Mühe Mehr Freiheit im Alltag schenken.
00:10:13: Deshalb kann er oder Sie ja trotzdem irgendwann in die Rocky Mountains fliegen und da oben stehen und denken all too belly.
00:10:17: also das ist jetzt hier wirklich nur Ausblick Aber ich glaube einfach immer langer Rede kurz, dass es einfacher ist wenn wir unsere Ure wünschen oder die Motive und Werte uns leiten.
00:10:26: Wenn wir sie einfach runter dampfen können dann haben wir auch nicht immer dieses beknackte Wendan.
00:10:30: also wenn ich die Kohle habe, wenn ich Zeit habe dann mache ich diese große Reise sondern guckt doch wieder so ein Alltag Christa.
00:10:37: Also wollen wir da uns gerade mal dran versuchen weil da fehlt mir gerade noch eine Brücke.
00:10:45: Ich stelle mich jetzt vor angestellten Job, wie du gerade sagst.
00:10:52: Und da will ich jetzt... Abenteuer, okay Freiheit würde ich an manchen Punkt vielleicht eher hinkriegen.
00:10:59: Aber Abenteuern was könnte
00:11:02: das sein?
00:11:03: Abenteurer heißt für mich muss ich gerade auch mal versuchen zu definieren es ist etwas Neues glaube ich also etwas.
00:11:11: Es ist meine Bereitschaft mich auf das neue einzustellen.
00:11:14: Also nichts bedrohlich neues sondern Was mag das so sein wie werde ich mich da wo fühlen wenn ich das mache?
00:11:22: So heißt es biete mich an, im Job auf der Bühne zu stehen.
00:11:28: Wofür ich sonst vielleicht gestorben wäre und um Gottes Willen schnell wegrennen die lachen mich hinterher aus oder so etwas.
00:11:36: ist das Abenteuer?
00:11:37: Hast du da Bilder vorab gerade?
00:11:40: Mensch jetzt habe ich mich mit den Rocky Mountains und dem Dampf, dass man in den Arbeitsalltag runter ist, hab' ich mich hier am Tisch mit dir verhaftet.
00:11:49: Ja sehr
00:11:50: gut!
00:11:50: Ich merke es schon aber klar... Ja, wie würde ich das machen?
00:11:54: Also natürlich wenn jetzt ein Mensch sagt mit uiuiui also einen Vortrag vor der Belegschaft zu halten.
00:11:58: Das wäre für mich ja das allerschlimmste Dann glaube ich hätte dass wäre das so ein überdrehtes hätte das so'n übertreten Abenteuercharakter der dann ja irgendwie auch nicht mehr passgenau wär.
00:12:07: aber Wenn wir abenteuer oder wenn dieser mensch das so begreift mit raus aus den gewohnten Bahnen was Neues machen Was unvorhergesehen ist tun Dann kannst du überlegen, was das eben in deinem Alltag bedeuten wird und natürlich auch die Bedingungen in einer Organisation hergeben.
00:12:23: Und wenn es jetzt in Arbeitsabläufen oder mein Schreibtisch steht ab sofort immer auf dem Hof?
00:12:32: Wenn das teuer wäre und wenn das machbar ist... Nein, ich
00:12:35: muss
00:12:37: irgendwo... Gut!
00:12:39: Es könnte ja beispielsweise sein dass du sagst mit oh Mensch Eigentlich fällt es mir nicht so leicht mit jüngeren Kontakt zu haben.
00:12:48: Ich weiß ich nicht, ich kümmere mich jetzt hier mal um die neuen Azubis.
00:12:51: Ich mach irgendwie weiß ich nichts.
00:12:52: wenn wir jetzt hier am ersten achten oder am ersten neunten bei uns in der Firma ihre neue Lehre beginnen dann mache ich ihr irgendwie so eine Art Reverse Mentoring Programm keine Ahnung also... Das ist jetzt wirklich ein sehr konkretes Beispiel, über das wir hier fingiert haben.
00:13:06: Ich finde es sehr hilfreich
00:13:10: und ich hoffe dass ihr da draußen euch gerade auch Gedanken macht wenn ihr merkt wie wir hier rum forschen.
00:13:18: was
00:13:19: könnte denn abenteuer sein?
00:13:21: Und da hast du gerade eine Formulierung gebraucht die glaube ich sehr hilfreich Raus aus eingefahrenen
00:13:30: Bahnen.
00:13:31: Ja voll, glaub ich.
00:13:33: Aus festem Routine... Also Routinen?
00:13:35: Ich bin totaler Routinefuchs!
00:13:36: Ich bin halt auch so ein totaler Strucki-Mensch und ich brauche morgens irgendwie oder nicht nur morgens, ich brauch meine festen Abläufe und das gibt ja auch Sicherheit und dadurch... ... können dann ja auch Gewohnheiten ins Laufen kommen und alles ist wie geschmiert.
00:13:48: Ja, keine Frage!
00:13:49: Und gleichzeitig ist es ja auch immer schön... ... mal aus der Achtung jetzt kommt ein Coaching-Basward,... ... aus der fizilierten Komfortzune rauszukommen... ... um mal wieder was Neues zu machen.
00:13:58: Da bist du ja auch wiederum das Fleisch gewohnte.
00:14:01: beste Beispiel.
00:14:02: Ein Mensch, der sich irgendwie x Mal immer wieder neu erfindet,... ... sich Dinge traut, Dinge macht und ich glaube, du kannst auf viel besser etwas sagen?
00:14:12: besser bestimmt nicht, aber bei mir hilft die Neugier.
00:14:16: Ich bin einfach so neugierig meine Güte wie wird es da wohl sein?
00:14:23: Also erst mal würde ich glaube mittlerweile dieses Wort Komfortzone ins Freundenfeuer werfen.
00:14:32: das ist
00:14:33: also wenn ich jetzt ein Auto bestelle mit allem komfort dann ist das super Dinge, dass ich mich hineinsetze.
00:14:42: Das ist aber nicht die Komfortzone von den Menschen.
00:14:46: Die Summe, die Zahl und die Schnittstelle, die sie gerade noch aushalten... ...das ist Komfortzone aus denen Sie nicht reden.
00:14:55: Das kenne ich ja!
00:14:57: Eine bekannte Zone, also Komfort-Zone steht diesem Begriff wie ich ihn verstehe, nicht zu.
00:15:05: Ja.
00:15:05: Habe ich noch nie darüber nachgedacht, der
00:15:06: Danke für den Impuls?
00:15:08: Fangen wir jetzt an!
00:15:11: Das ist da wie es gerade noch so aushaltet und ich glaube... Ich bin jemand... Wohl ich frage mich auch gerade habe ich noch heute Tassen im Schreiben etwas behaupten zu wollen.
00:15:22: Ich hab so lange in einer Situation nämlich in meiner Ehe hier war ausgehalten also und wollte aber sagen wir mal heute bin ich jemand alles doch lockerer in die Luft werfen kann und mal gucken, ob man die Bälle auch anders auffangen kann.
00:15:41: Das gelingt mir heute also wesentlich besser und insofern ist da glaube ich sehr viel mehr Abenteuer drin.
00:15:52: Ich würde aber tatsächlich jungen Eltern und auch Großeltern... Also ich denke das schon an kleine Kinder Die haben den besten Helfer für Abenteuer.
00:16:10: Wenn man sich darauf einlassen kann... ... und zu sagen, ja lass uns doch mal so machen oder?
00:16:18: Wie soll man, wieso eigentlich nicht?
00:16:20: also... Wir wollten Picknick auf dem Rasen im Garten machen.
00:16:23: Jetzt regnet's dann, da haben wir eben Picknicker auf einem Fußboden in der Wohnzimmer oder so etwas.
00:16:29: Das kann man da auch machen.
00:16:31: Und also da würde ich sagen ist Abenteuer machbar und möglich aber im
00:16:41: Job
00:16:42: Ich finde es ganz toll, das miteinander zu verbinden.
00:16:45: Also ich werde auch noch nach dem Podcast darüber nachdenken und vielleicht kommt dann auch noch ein Video dazu.
00:16:51: Aber ich finde schon ganz spannend was sind meine Bedürfnisse hinter meiner Bucketlist hast du jetzt gemeint aber hinter meinen vordergründigen Wünschen?
00:17:03: Was steckt eigentlich dahinter?
00:17:06: Freiheit ist bei mir auch ein Riesenthema, aber mit einem Freiheitsbedürfnis.
00:17:11: also meine Güte noch eins.
00:17:14: Nein zu fife könnte man uns beide nicht irgendwo hinsetzen.
00:17:17: Also zumindest schwierig.
00:17:18: Ja, aber nee ich brauche diese innere Freiheit dieses... also in Uhrzeiten kann ich mich vielleicht noch einfügen machen.
00:17:28: Aber es wird schwierig.
00:17:31: Aber was Meika hat noch dazu einfällt ist fand ich spannend was du vorhin mit diesen Bälle in die Luft schmeißen gesagt hast.
00:17:36: weil da dürfen wir uns ja glaube ich auch mal fragen Westenbettel schmeißt sich hier eigentlich gerade in die Luft.
00:17:41: Ja, das ist
00:17:41: auch nicht der Punkt.
00:17:42: Sind
00:17:42: das eigentlich alle meine, die ich da irgendwie rum jongliere im wahrsten Wortsinne?
00:17:46: Und kann ich vielleicht auch den einen oder anderen einfach mal getrost fallen lassen, ne?
00:17:51: Das ist Bild!
00:17:52: Das
00:17:52: ist ja das eine.
00:17:53: und wo wir jetzt über den... Wir haben uns jetzt hier so in diese Abenteuer- und Freiheit
00:17:58: reingemangen.
00:17:59: Genau.
00:18:00: Und da ist mir grade, wo du sagst mit Ah denkst du nochmal drüber nach machst du vielleicht noch ein Video dazu.
00:18:04: Ich glaube dann einfach auch immer, diese Werte in jedem Lebenskontext ja wieder neu zu konvertieren.
00:18:09: Also Abenteuer wird jetzt ja ums mal ganz plakativ runterzudampfen in der Liebe etwas anderes bedeuten als eben im Job oder auf der Heise oder... also ich glaube auch da jeden
00:18:21: Wert... Aber Abenteuern in der Liebe!
00:18:23: Ja das muss so eine Plakatwand
00:18:25: geschrieben werden.
00:18:27: Ja, da gehört sie doch eigentlich ursprünglich hin.
00:18:29: Findest du nicht?
00:18:30: Ja
00:18:30: absolut!
00:18:31: Aber ich glaube auch dass das Abenteuer Pesé ja bestenfalls einfach auch in dein Leben gehört und dann können wir auch wieder sagen, dass ein Leben bestenfalls ja auch Liebe beinhaltet.
00:18:40: Ja also das ist ja meine Definition von Liebe.
00:18:43: Das ist die Liebe zum Leben.
00:18:45: Die Liebe zu dem was ich tue und ja auch die Liebe zu meinem liebsten Menschen ohne Frage aber auch die liebe zu mir selber... Diese
00:18:55: allumfassende
00:18:57: unglaubliche
00:18:58: Macht
00:18:59: und Kraft in unserem Leben, wenn ich das reinbringen kann.
00:19:04: Und dass noch mit einer Abenteuerlust vermischen kann.
00:19:08: Heidewitzka!
00:19:10: Ja also da ist ja kein Halten mehr.
00:19:12: Also
00:19:13: wenn Liebe sich austoben kann mit allem was ich tue ob ich kreativ unterwegs bin vielleicht als Künstler oder was weiß Wenn ich sage mal, ich bin vielleicht ein festgefahrener Orchester Musiker.
00:19:30: Ich weiß genau wie halten sich an der Stelle spielt und was weiß ich und so... Und jetzt kommt da plötzlich Abenteuer rein!
00:19:37: Da stehe ich mir wunderbar vor.
00:19:40: Also das ist gerade mein großes Geschenk.
00:19:44: Danke dafür!
00:19:45: Ich habe zu danken zumal du ja auch ein Mensch bist, der in meiner Wahrnehmung und ich darf das ja auch genießen mit total viel Liebe durch die Welt gehst.
00:19:54: Absolut.
00:19:54: Das
00:19:55: ist mir unglaublich wichtig.
00:19:57: Wunderschön.
00:19:58: Die hat grade nochmal so'n Schlagssahn.
00:20:01: Weißt Du?
00:20:03: Richtig an Abenteuerlos dazu gekriegt finde ich mega stark super aber okay.
00:20:08: wir haben uns ein bisschen fest gewusst Das darf ja alles sein.
00:20:11: Bei Abenteuer darf das sein, oder?
00:20:13: Ja
00:20:13: aber wirklich!
00:20:14: Aber auch bei Freiheit.
00:20:16: Du gehst auf das Thema in deinem Buch also ganz gelassen... Also du schreibst es auch in unterschiedlicher Schriftform, weil das sich ja eigentlich ein bisschen widerspricht.
00:20:29: Wir können das gar nicht unperfekt gelassen hinzunehmen und so.
00:20:33: Aber Zuversicht in schwierigen Zeiten ist ein großes Thema.
00:20:39: Wo nimmst Du Deine Zuversichte her?
00:20:41: Wie leitest Du sie ab?
00:20:44: Ist da der Verstand derjenige, der den Weg vorgibt?
00:20:49: oder Wer hat generell noch mit Sprache recht?
00:20:54: Intuition, Herz.
00:20:57: Körpergeist, Seele... Was auch immer!
00:20:59: Also diese Zuversicht wollen wir der mal ein bisschen auf den Grund gehen weil ich die auch so unglaublich wichtig finde gerade jetzt.
00:21:07: Danke für die schöne Frage und ich glaube alles was du gerade aufgezählt hast kann nicht an jedem einen Hickchen machen mit Ja, Intuition ja, Körper geist, seele wenn es halt eine Haltung ist, dann kannst du dir letztlich gar nicht so nachverfolgen im Sinne von das sind bei mir jetzt so dreißig Prozent Kopfhunden.
00:21:25: Ich habe irgendwann aber mal ich glaube als Jugendliche geschnallt dass meine Zuversicht halt irgendwie mein Glaube ist.
00:21:32: also ich bin jetzt nicht gläubig in dem Sinn einer Religion, aber ich hab das irgendwann mal so... Ich hab's jetzt irgendwie kein Aha-Moment, aber ich habe irgendwann mal so für mich auf innersegelosch herausgefunden mit ja okay alles klar.
00:21:46: Dass sich egal wie trostlos, wie traurig, wie schwierig mit unterauchssituationen in meinem Leben waren und auch immer mal wieder sind das schwierige oder das traurige finde ich immer nur ah immer nur also dass ich dann noch nicht weiß wann und dass ich noch nicht weiss wie es wieder besser wird aber ich weiß immer Das!
00:22:06: Genau.
00:22:07: Und da habe ich irgendwann mal gedacht, okay das... Ich glaube Zuversicht ist mein Nordstern, ist meine Religion, ist das was mich im Leben leitet und das heißt ja am Umkehrschluss nicht überall und darüber schreibe ich auch im Buch ne?
00:22:21: Weil toxische Positivität gerade so auf Social Media finde ich einfach ganz ganz furchtbar.
00:22:24: Ja, ja, ja.
00:22:25: Ich glaube einfach auch nicht dass jede Zitrone die dir jemand zuschmeißt daraus Limonade gemacht werden kann.
00:22:30: nein ich glaube aus vielen Zitronen zweifelsohne Aber eben nicht aus jeder.
00:22:36: Und ich glaube auch nicht, dass überall Konfetti und Glitzer drüber gestreut gehört, denn es gibt ganz viele Dinge die sind furchtbar und die kann man auch nicht mit ... Ja wird schon!
00:22:45: Und einfach mal weitermachen?
00:22:46: Nee das wird auch nicht wieder gut.
00:22:48: Und gleichzeitig, deshalb sage ich auch mal bewusst nicht aber, gibt's aber so viel Gutes und gibt es soviel Schönes und gibt ist sovier Dinge, die funktionieren ... auch da, schreibe ich im Buch drüber.
00:22:58: Denn... Ich glaube,... ... wir schmeißen auch mitunter schnell diese Begrifflichkeiten... ... Hoffnung und Optimismus und Zuversicht in einen Topf.
00:23:06: Ist ja überhaupt nicht verkehrt, weil er hat mir irgendwie so'n... ... großen Eintopf voll guter Energie!
00:23:11: Wer die Letzte, die ihn verschmähen würde?
00:23:13: Und gleichzeitig glaube ich immer das, ob die... ... Optimismus ist sowas, legst du die schönen Hände ins Schoß und wird schon.
00:23:20: Und Hoffnung ist halt einfach dieses Jahr, ich glaube an was übergeordnetes.
00:23:24: So, ich habe da irgendwie wenig Zutun zu.
00:23:26: Und bei der Zuversicht, da habe ich für mich immer so das Bild.
00:23:30: Zufersicht, krempel die Ärmel hoch und sage So!
00:23:33: Jetzt gucke ich mal was ich darin verhindern kann.
00:23:35: Ja?
00:23:36: Und deshalb leitet mich das.
00:23:39: Ich habe dann auch einmal für mich gesagt, ich stelle den Fuß drauf.
00:23:44: Ich sag nicht ja, die Hoffnung stirbt zuletzt und so eventuell... Nein Ich liebe mit unglaublich viel Gottvertrauen, denn nicht das also auch fern von Rillionen sondern dieses akzeptieren jetzt nun schon in meine Richtung weil ich so groß geworden bin im Christentum.
00:24:03: aber das glaube ich darf man noch weiterfassen und Das ist für mich auch ein enormer Anker ja ein enorm anka wenn man das haben kann.
00:24:20: Hast du das Gefühl, dass hast du lebenslänglich sozusagen?
00:24:26: Oder ist es auch so, dass man sich ja immer wieder erobern muss.
00:24:31: Ja absolut!
00:24:36: Ich will nicht sagen bei jeder Situation neu aber ziemlich doch also ich muss immer wieder den Fuß draufstellen.
00:24:44: Ich weiß noch nicht genau, wie du es auch gerade formuliert hast.
00:24:47: Wir hatten sowieso hier schon vorher vorgestellt oder uns war bewusst dass wir bei vielen Sachen so ähnlich sind.
00:24:55: Wir kennen uns neun Jahre.
00:24:57: Wusstest Du natürlich als Gedächtnistrainer?
00:25:00: Genau!
00:25:01: Sie über meinen Bruder haben uns kennengelernt.
00:25:03: Ja
00:25:04: super ist Leben die Brüder.
00:25:05: Absolut.
00:25:07: und dann ja da also Zuversicht in schrubbeligen Zeiten.
00:25:17: Ich kann das auch für mich rational dann sehen, dass sie sagen alles andere macht keinen Sinn Als andere bringt mich nicht weiter.
00:25:27: Wie siehst du das?
00:25:29: Dein Verstand hat ja ein paar andere Argumente, schätze ich noch
00:25:32: mal.
00:25:32: Absolut!
00:25:33: Wie gehst du mit dem um und was?
00:25:35: dann bietest du ihm und sagen...
00:25:37: Ja, ich finde manchmal ist es einfach auch so dass ich denke, das ist jetzt einfach auch mal scheibenkleisserig Und jetzt gucke ich mal was ich machen kann und auch dann sich immer wieder diese Frage zu stellen, aber was ist denn wenn's klappt?
00:25:53: Also
00:25:55: das musstest du auch bitte nochmal ganz groß schreiben.
00:25:58: Was ist denn, wenn es klappt?
00:26:00: Ja genau!
00:26:02: Haben wir das noch auf dem Schirm?
00:26:03: Ich glaube evolutionsbiologisch nicht, weil also auch da liebe Grüße.
00:26:08: in die Steinzeit war's ja einfach immer notwendig dass für uns der Gefahren, die uns genau sei jetzt innerhalb der Zippe oder eben außerhalb der viel zitierten Höhlen hätte ... um die Ohren fliegen können.
00:26:21: Es ist natürlich auch, dass wir den sogenannten ... ... Negativity-Bias haben, ja?
00:26:25: Dass wir eher darauf gepolt sind... Was kann passieren und was kann an den Schief gehen!
00:26:30: Und es dann einfach wirklich immer wieder ins Positive zu drehen mit... Ja aber schon mal damit auseinandergesetzt, ...was passieren könnte wenn's gut ist.
00:26:37: Aber ganz ernsthaft auch deine Einstieg oder eine Eingangsfrage dahingehend zu beantworten.
00:26:44: Manchmal lasse ich das auch so stehen weil ich habe nicht immer dick ... Wenn es jetzt zehn ätzende Fälle gibt, dann krämpel ich mir siebeneinhalb bis acht Male die Hemdsämmel hoch.
00:26:56: Spuck in die Hände und denk, ja was wenn's klappt?
00:26:58: Aber zweieinhalb Male hau' ich vielleicht einfach auch ins Kissen und weiß nicht bin innerseelisch nevierige und heule Und dann darf das
00:27:07: auch sein.
00:27:08: Natürlich wunderbar!
00:27:09: Weil sonst sind wir wieder bei dem toxisch-positiven Wegdrücken weißt du?
00:27:12: Absolut und auch wieder... Bei dem was ja über deinem Buch, über allen Themen da schwebt.
00:27:21: Wie weit machen wir uns selber fertig?
00:27:23: Ja voll!
00:27:25: Oder wie weit können wir da loslassen?
00:27:27: und da glaube ich ist das... Ein idealer Reminder, dass wir da deutlich machtvoller sind als wir glauben.
00:27:38: Ja
00:27:39: und das geht halt natürlich so schnell Hops wenn wir einfach überall so viel Vergleichsmöglichkeiten wie ja Social Media haben und immer so dann im Irrglauben sind mit uiuiui bei den anderen geht das ja irgendwie alles ganz leicht von der Hand weg und dann glitzert es überall.
00:27:52: und dies und das Selbst wenn wir mit dem Kopf natürlich wissen, dass das geschönte Bilder sind.
00:27:57: Trotzdem macht es ja was mit einem Menschen.
00:28:01: Weil wir nehmen's trotzdem bewusst und unterbewusst wahr.
00:28:05: Und wenn ich halt mein Buch wirklich runterdampfe, nur drei Worten dann ist das für mich immer selbst Führung statt Selbstoptimierung.
00:28:15: und auch sich zu optimieren, besser zu werden große Ziele zu haben.
00:28:18: Ehrgeizig zu sein Vollgas zu geben egal ob im Sport mit der Ernährung bei der Arbeit dies das.
00:28:24: Das würde ich überhaupt nicht bewerten.
00:28:25: Ich mache das auch mit ganz vielen Dingen weil sonst würden wir alle weder als Individuum noch als Gesellschaft irgendwie vorankommen.
00:28:32: Ich glaube nur einfach dass Selbstführungen und Selbstoptimierung da ist ein Unterschied hinsichtlich der Richtung.
00:28:39: eine selbst Optimierung also ... plakativ runtergedampft, guckt immer in den Mangel.
00:28:45: Was kann ich denn noch besser machen?
00:28:47: Und das ist ja noch nicht gut genug und ich muss und muss!
00:28:50: Bei der Selbstführung, da guckst du eher mit wofür, wozu will ich dann eigentlich meine Energie... ...meine Zeit vielleicht auch mein Geld, meinen Fokus.
00:29:00: Wofür würde ich das einsetzen?
00:29:02: also taugt mir das wirklich was und zählt es wirklich auf?
00:29:05: sind wir wieder bei den Zielen.
00:29:06: Zählt das auf meine Abenteuerlust ein, zählt dass auf dies das ein Ja oder Nein?
00:29:11: Das heißt, vielleicht gibst du das auch in dem Buch.
00:29:15: Ich habe da ja leider noch nicht alles gelesen diese Sonderregel.
00:29:21: Guck mal was hinter deinen Sehnsüchten tatsächlich steht?
00:29:25: Ja klar also das habe ich jetzt nicht so explizit ausgeschrieben.
00:29:28: aber das ist es letztlich.
00:29:30: Wofür will ich meine Energie?
00:29:31: und auch Energie können wir wieder in jedweden Wegen sehen und für uns interpretieren.
00:29:37: Wovor will ich das eigentlich einsetzen?
00:29:39: Und warum soll ich dann immer in den Mangel gucken?
00:29:41: Warum soll ich denn immer das machen, was mir jetzt auch wieder ganz plakativ die Werbung und so weiter sagt.
00:29:47: So nee vielleicht habe ich ein ganz anderes Ziel und vielleicht muss ich gar nicht Dinge immer besser oder anders oder höher oder schneller oder weitermachen.
00:29:55: Vielleicht reicht es einfach und ich darf mal ganz woanders hingucken.
00:30:00: Ja also ich höre da gar zu stimmen kann ja nicht in mir sein.
00:30:06: Ja, aber ich muss ja meine Miete bezahlen.
00:30:10: Ich kenne meine Sehnsucht, die das kann ich alles gerne machen.
00:30:12: Aber also unabstrich ... ... kann ich gar nicht anders leben als ich jetzt lebe so getrieben weil und so weiter.
00:30:21: Und so weiter ich Sachen bedienen muss.
00:30:26: Was würdest du darauf antworten?
00:30:30: Vielleicht würde ich darauf gar nichts antwortEN, weil ich glaube immer wenn ein Mensch Wenn der Leidensdruck nicht hoch genug ist, dass er oder sie sich verändern möchte.
00:30:41: Also ich würde mich auch niemals hinstellen und sagen so... Pass mal auf, ich weiß wo es lang geht.
00:30:45: Du liest mal dieses Taschenbuch und dann bist du gehalten.
00:30:48: Nee Quatschkäse!
00:30:49: Also auch wer bin ich denn beurteilen zu wollen was die Lösung für einen Menschen sein könnte?
00:30:55: Ich glaube nur einfach wenn dein Leidensdruck noch nicht so hoch ist, dann kommst du nicht aus dem Quark, dann geschieht keine Veränderung... Und ich finde die ganz wichtige Gretchen-Frage immer noch... Wozu dient mir denn dieses alte Verhalten
00:31:08: noch?!
00:31:08: Ja das finde ich eine ganz richtige
00:31:10: Frage.
00:31:13: Irgendwann hat es ja mal eine Sicherheit.
00:31:15: Zum Beispiel!
00:31:22: Ich brauche da ein gewisses Maß von etwas und wenn ich das haben will, dann ist das die Folge.
00:31:38: Ich sag jetzt mal uns daraus oder jemand anders daraus.
00:31:48: Ich finde es unglaublich toll, dass du sagst nee das ist ja gar nicht mein Ansatz.
00:31:52: ich habe auch gar nicht den Auftrag jemanden irgendwo rauszuholen oder so.
00:31:56: Null!
00:31:56: Aber jetzt sagen wir mal... Es ist ja ganz charmant was ihr da so sagt über Abenteuer und Freiheit usw.
00:32:07: Aber ich sehe hier überhaupt keine Tür für mich weil Sicherheit und das, was ich gerade erwähnt hatte.
00:32:15: Also ich glaube wenn wir da mal intensiver reingucken wird uns schon etwas auffallen.
00:32:25: Ja also geht es über die Geldfrage?
00:32:30: Geht es über wer bin ich auf der Visitenkarte?
00:32:37: Was macht mich aus?
00:32:38: Und so etwas ist es dieses Thema.
00:32:44: oder was sollen die Nachbarn denken?
00:32:46: Also jetzt fahre ich ein kleineres Auto rum wirklich, vielleicht auch gar kein Auto mehr weil ich ja jetzt in der Innenstadt wohne und eigentlich ja gar keinen Sprache.
00:32:53: Aber so dieses... also ich glaube paar Sachen können wir für uns doch nochmal aufbröseln und gucken, was ist es da, was sich doch ändern
00:33:08: kann?
00:33:09: Ja, ich glaube einfach was du gerade auch skizziert hast.
00:33:11: Das ist halt ein Füllhorn also ganz viele Menschen in meiner Wahrnehmung und halt auch welche seit vielen Jahren einfach auch Menschen im Coaching begleiten darf so dieses... Okay warum hast Du denn wirklich noch die Handbremse in der Hand?
00:33:25: Also was hält Dich denn wirklich davon ab?
00:33:27: Und natürlich mach das nicht oder das kenne ich auch von meinen eigenen Themen.
00:33:31: Natürlich macht es nicht immer Spaß sich das irgendwie einzugestehen.
00:33:35: Ich sag mal so, in achtundneunzig Komma fünf Prozent der Fälle zu sehen mit Uiuiui Thema liegt bei mir.
00:33:41: Ich bin eben halt auch diejenige und die Einzige, die es verändern kann.
00:33:46: Und auch was du vorhin gesagt hast klar hängt da auch ganz viel strukturelles zusammen.
00:33:50: Wir sind ja auch absolut privilegiert wenn wir uns mit diesen Themen auseinandersetzen dürfen.
00:33:56: also ist mir vollkommen bewusst dass das du in deinem tollen Podcast spielst mit deinen Büchern was ich jetzt mit diesem Buch mache Kirscher auf der nochmal extra Vanillesahne mit biologischer Getreidemilch usw.
00:34:11: und so fort, ne?
00:34:12: Also wenn jetzt jemand alleinerziehend ist vielleicht von Bürgergeld lebt, vielleicht noch pflegebedürftige Angehörige hat dann kann er oder sie nicht überlegen mit huiuiui wie widme ich denn mich jetzt mal meinen Abenteuer wünschen?
00:34:26: Und gleichzeitig, damit würde ich das jetzt nicht klein machen.
00:34:28: Weil ich habe gerade gesagt, dass es auch an strukturellen Dingen eben hängt, claro!
00:34:32: Ich hab die Haltung, dass nicht jeder und jede Glück des Schmiedes ist... ... zu einem großen Teil.
00:34:39: Aber wenn wir eben strukturelle Bedingungen haben, die ganz ätzend sind dann... Absolut!
00:34:46: Also das ist natürlich der absolute Worstcase-Szenario.
00:34:50: Dann geht es nicht.
00:34:51: und gleichzeitig glaube ich immer so sich auch wieder zu überlegen, wenn wir jetzt jemanden haben, der hat die Bedingung und er ist aber auch noch in der Opferhaltung und sagt ja, aber ich muss hier Geld verdienen?
00:35:00: Und auch da wieder zwischen Miete für X Euro und unter der Brücke schlafen, gibt es ja auch noch zweieinundfünfzig Raustufen.
00:35:08: Und dann sicher auch wieder genau zu fragen was bin ich denn auch bereit?
00:35:12: Zu geben und abzugeben oder ist der Wunsch denn wirklich so groß dass sich auch sage mit okay da trete ich zurück.
00:35:18: und vielleicht noch als letzten Gedankensplitter daran anknüpfend ist ja auch die Frage jedes Vorhaben ob das jetzt etwas ganz ganz großes ist oder ebenso wie lade ich ein bisschen mehr Abenteuer in mein Leben ein wieder runter zu dampfen denn in drei Träufelsnamen der allerallererste winzigste Schritt, um dem ein bisschen näher zu kommen.
00:35:39: Und
00:35:40: er verändert hier alles?
00:35:41: Absolut!
00:35:42: Und wenn ich natürlich... Ich weiß nicht, denke mit uiuiui, ich möchte irgendwie mein Haus renovieren weil ich will nachher hier und die Veranda und dies und das ja oder dann kann erstmal überlegen, was wäre jetzt der allererste Step?
00:35:55: Vielleicht Müllsäcke und Kartons zu bestellen damit ich das alte Graffel irgendwie weg bekomme.
00:36:00: Also wirklich jetzt ist es das ganz Basal runterzudenken, was ist der allererstes Schritt für die Veränderung, die ich in mein Leben holen will?
00:36:08: Ja, finde ich einen sehr schönen Punkt und sehr einpricksam.
00:36:13: Und also ich sage auch manchmal zu den Menschen und dann macht nur diesen einen Schritt.
00:36:17: Das heißt vollen?
00:36:18: Ja wenn Kinder aus dem Haus sind dann.
00:36:20: Wenn dann absolut.
00:36:21: Hat das du vorhin schon erwähnt?
00:36:23: und dann zu sagen okay dann mach jetzt nur diesen Einen Schritt.
00:36:30: Und da, du darfst gar nicht weitergehen und so.
00:36:32: Und dann gucken wir mal was passiert.
00:36:34: Da ist es so irre... Was ich dann für Türen auftun?
00:36:38: Ich habe das so oft in meinem eigenen Leben erledigt.
00:36:40: Ja, ich wollte gerade sagen, Du bist ja das beste Beispiel!
00:36:42: Ja also einfach ausprobieren.
00:36:45: Einfach genau.
00:36:46: Das ist in Anfangstrichen oder so.
00:36:49: Und was da alles möglich ist, das ist schon so sensationell.
00:36:53: Aber ich kann dich natürlich nicht hier vom Tisch lassen ohne dass digitale Dauer
00:36:58: rauscht.
00:36:58: Oha!
00:36:59: Okay?
00:37:00: Angesprochen zu
00:37:01: haben,
00:37:02: dem bist du ja schon so auf die Pelle gerückt in diesem Thema.
00:37:06: Ich sitze selbst hüft hoch drin.
00:37:09: Ja okay... Erzähl mal, erzähl mal.
00:37:12: Du sitzt selber Hüft hoch drin und trotzdem weiß ich, gibst du Workshop Seminare?
00:37:17: Du gehst in den Firmen und hilfst aufs Fahrrad da oder sowas alles.
00:37:23: also das ist schon sensationell.
00:37:27: Merken wir diesen Digitalen dabei raus überhaupt
00:37:30: noch?
00:37:30: Hm, da frage ich dich mal zurück.
00:37:33: Oh!
00:37:33: So war das nicht
00:37:34: gesagt?
00:37:34: Nein, wir sind dadurch ... Ich ja auch deinen Arbeitsalltag ein bisschen kenne und weiß wie umtriebig du bist und du kriegst X-Anfragen für Reden.
00:37:44: Ja, auch nicht nur in Deutschland und hast ganz viel Werbeanfragen und hast mega große LinkedInkanal im Social Media Podcast.
00:37:53: Also du bist ja auch das Paradebeispiel einer Frau die seit Jahren nicht nur hüfthoch sondern auch kniet im digitalen Dauer ausschätzt.
00:38:02: Also wie nimmst du deinen wahr und wie gehst du damit um?
00:38:05: Ja, also... Es ist ja nicht in Ordnung dass du mich
00:38:11: bewegen kannst.
00:38:12: Entschuldigung ich komme noch!
00:38:13: Aber es tatsächlich war ich ja gerade im Urlaub und habe gemerkt, also ich bin da auch süchtig.
00:38:22: was ich behaupt mir selber gegenüber ist, ich mache das alles so unglaublich gerne.
00:38:27: Ich schreibe überall hier, dass ich das machen darf mit meinen seventy- acht und sowas.
00:38:33: Das kann man aber hinterfragen.
00:38:38: Was ist daran denn so wahr?
00:38:41: Und was möchtest du anders haben?
00:38:43: usw.,
00:38:43: also insofern stecke ich wirklich selber auch knietrief drin.
00:38:49: Aber das Bewusstsein, dass ich mir sagen kann... ...ich entscheide das alles selber.
00:38:54: Ich kann von heute auf morgen sagen,... ...mache ich nicht mehr in Zukunft und Ende.
00:39:02: Erleichtert es mir?
00:39:03: Es erleichtert mir.
00:39:04: Ich wohne ja so ein bisschen am Stadtrand von Hamburg im Gegensatz zu dir.
00:39:08: Ja!
00:39:09: Ich kann mich auch sagen, ich könnte jederzeit in die Stadt fahren.
00:39:12: Ja, zwanzig Minuten wenn's gut kommt und Hamburg-Vergene hat.
00:39:16: Sonst eine halbe Stunde oder so.
00:39:18: Oder
00:39:18: mehr?!
00:39:20: Ich könnte, wenn ich wollte.
00:39:22: Das scheint mir unglaublich viel Freiheit zu
00:39:24: nehmen.
00:39:24: Weil es ist ja Freiheit!
00:39:26: Es ist eine Wahlfreiheit.
00:39:28: Ja, ich nehme sie nicht wirklich wahr.
00:39:30: Manchmal reicht das einfach im Kopf zu wissen... ...ich könnte, was ich wollte, dann positiv gedruckt, konjunktiv und so weiter und sofort.
00:39:39: Aber
00:39:40: also ich habe mich abgefeiert als ich mal einen so hohen Aufdrecher platzen lassen.
00:39:47: Oh, ich erinnere mich!
00:39:48: Ja, ja, ja... Da habe ich dich aber auch... Also jeder der das wüsste würde Greta mehr als afeuern.
00:39:56: Absolut.
00:39:56: Dass ich diese Freiheit
00:39:57: hatte?
00:39:57: So viele Zylinder hab' ich nicht.
00:39:59: Ich
00:40:00: auch Geld,
00:40:00: ich bin nicht reich und diese Freiheit zu haben.
00:40:07: also da habe ich sie mal ausgespielt die Karte.
00:40:11: Total,
00:40:11: total.
00:40:12: Da habe Und da, aber sonst schreihe ich eigentlich überall hier und sage mal Gott wie spannend.
00:40:23: Oh, diesen Artikel schreibe ich auch noch immer und das ist ja alles sehr... Aber
00:40:28: klar!
00:40:28: Da sind wir wieder bei der Neugier.
00:40:30: Und auch das eint uns in unseren Themen die wir spielen und der Art wie wir arbeiten.
00:40:35: und bestimmt geht es auch ganz vielen aus deiner von deiner Hörerschaft so.
00:40:41: Ganz viele Art von Arbeit ist ja auch nie beendet.
00:40:44: Also wann will die Steuerberaterin in der mittelständischen Kanzlei, die Partnerin ist irgendwie sagen mit Ja auch Mensch jetzt ist ja hier das soll erfüllt oder Die Grafikdesignerin oder dies und dass?
00:40:56: also ganz viele Art von Wissensarbeit.
00:40:58: Und ich störe mich offen gestanden an diesem Begriff Wissenserbeit weil wer sagt Das eine Floristin oder eine Klemmtnerin nicht auch wissens Arbeit machen sondern es ist ja einfach.
00:41:07: dann Ich meine damit einfach nur Schreibtisch-Täter, die größtenteils hinter einem Laptop mit einem runden Rücken.
00:41:16: Das ist ja in der Regel nie zu Ende.
00:41:18: also wir können immer noch mehr machen.
00:41:20: es gibt ja immer noch diesen einen Auftrag und diese Idee und das was unvorhergesehen hineinkommt und da ist dann natürlich eine Frage deshalb grüße an den digitalen Dauerrausch.
00:41:31: Was ich dahingehend, womit ich mich beschäftige sind halt die Themen Fokus Produktivität und mental Erholung.
00:41:37: Weil ja das kann ich aus dem eigenen erleben Und dass ist halt auch dieses.
00:41:40: na du hast gesagt Ich mache das lange.
00:41:42: ich ture seit acht Jahren mit stopp.
00:41:44: den digitalen Dauerrausch darf ich durch Organisationen auf Konferenzen sein.
00:41:49: Das, was ich vor acht Jahren angefangen habe hat mit dem... ...was ich heute mache nur noch wenig gemein.
00:41:54: Weil das entwickelt sich weiter durch Rückmeldung von den Teilen nehmenden,... ...durch neue Erfahrungen die ich mache, durch Dinge, durch neues Wissen, was Ich durch Podcast bekomme, durch Bücher dies da ist und deshalb... ...und vor allem durch KI oder durch
00:42:08: das Nutzen absolut!
00:42:09: Durch das nutzen von generativer KI ist das Ganze ja quasi nochmal, ich will jetzt nicht so eine bescheuerte... ... Bandimi-Vokabel, wie unter das Brennglas oder Brandbeschleuniger gekommen.
00:42:21: Aber es ist ja so.
00:42:22: und im Dauerrausch da haben wir einfach ein viel zu viel an Informationen... Und durch KI kommt noch mal einen viel zu viele an möglichen Entscheidungen die wir treffen müssen weil wir können uns hier immer nochmal eine Ausgabe geben lassen aber wir müssen sie auch immer prüfen weil natürlich jetzt die KI per se dumm und gucken mit.
00:42:40: was hast du denn daher rausgegeben?
00:42:42: Das heißt wir haben nicht nur zuviel an Informationen sondern wir müssen auch immer noch wieder Entscheidungen treffen.
00:42:47: Und wenn ich sage, ich beschäftige mich mit Fokus und Produktivität, mit mentaler Erholung geht es für mich immer in so einer Kombination aus Coaching-Fragen auf einer Meter-Ebene in Kombination mit ganz konkreten Strategien.
00:43:03: Um dir ein Beispiel zu bringen, werde ich auch immer nie müde.
00:43:05: wenn mehr gewichtiger Mensch sagt, ihr möchtet abnehmen dann kann man ihm oder ihr sagen pass mal auf ist die und die Dinge?
00:43:10: Die isst er nicht!
00:43:11: Und du machst mal das Training Dann wird der Mensch über Wochen- und Monate bestimmt an Gewicht verlieren.
00:43:16: doch wenn der sich nicht wieder im stillen Kämmerlein fragt warum wozu greife ich denn jetzt abends zur zweiten Tüte Chips zur dritten Flasche Rotwein zur vierten Schokolade?
00:43:26: weil ich vielleicht einsam bin weil ich gelangen war bin, weil ich Trost brauche.
00:43:31: Da nützen ja die besten Diät-Tipps nichts und deshalb mache ich das auch mit Fokus, Produktivität, Mentalerholung genauso.
00:43:38: Wenn die Menschen sich nicht ganz ehrlich fragen wann würzen bei mir auf der Arbeit kippelig?
00:43:45: Mit dem Fokus!
00:43:46: Mit der Produktivität.
00:43:47: Mit dem Erholen.
00:43:49: Weil ich da vielleicht auch... ... unterfordert, ne?
00:43:52: Boar out sagt man dann ja schon.
00:43:54: Oder ich kann unter den Arbeitsbedingungen nicht arbeiten... ... weil ich vielleicht viel remote arbeite oder auch im Umkehrsturz,... ...weil ich in einem rappeligen Großraum beruht bin.
00:44:02: Wenn wir uns nicht erst mal diese ganz basalen Fragen stellen,... ...dann muss ich nicht mit Zeitmanagement um die Ecke kommen.
00:44:09: Wobei ich immer lieber von Energiemanagement spreche, weil Zeit kannst du nicht managen!
00:44:14: Genau, und ich glaube eben langer Rede kurz.
00:44:16: Es gibt nicht die eine Lösung sondern für jeden Menschen gibt es eine individuelle Lösung Und wir dürfen uns halt erstmal die Fragen stellen Wann wird's denn für mich brenzlig?
00:44:25: Ja aber ich möchte gerne nochmal dass du bitte mentale Erholung erklärst wie das sein kann.
00:44:34: wann tritt die ein?
00:44:35: Okay, auch alles individuell sicherlich.
00:44:39: Aber was verstehst du darunter?
00:44:43: Ja ich finde es immer schade wenn Menschen so auf einem Wochenende oder auf ein Urlaub hinjacht dann mit Sohren wenden!
00:44:49: Dann sind wir wieder bei dem eingänglichen Wendan.
00:44:52: Wendans vorbei ist dann ja aber das Schlimme ist ja wenn dich die Arbeit offenbar so sehr auslaugt oder das was dich sonst noch umtreibt, dass du dann wieder so eine Ah ich lächze nach dieser Insel dann tankig auf.
00:45:05: Sondern bestenfalls haben wir ja einfach auch während anstrengender Phasen bei der Arbeit mit der Arbeit und mit der Familie, also diesem ganzen Tornüster den wir da jeden Tag irgendwie auch unseren Schultern rumtragen bestenfalls auch immer kleine Inseln, wo wir ins Kontrastprogramm springen um uns eben wieder zu erholen.
00:45:25: Und auch da genau wie du sagst es gibt natürlich keine individuelle Lösung.
00:45:30: ich glaube nur einfach immer wieder das ist wichtig ist dass eine Pause, dass eine Erholung ein Kontrast Programm zudem bildet was wir vorher gemacht haben was uns angestrengt
00:45:39: hat.
00:45:40: und wenn ich beispielsweise jemand bin der oder die stark, kognitiv gefordert ist.
00:45:46: Vielleicht Fristenabgabe-Druck hat viel im strukturierten, analytischen und logischem Denken gefördert ist mit runden Rücken vor dem Laptop in einem Büro hockt?
00:45:56: Dann ist es vielleicht ein Kontrastprogramm!
00:45:58: ... in die Aufrichtung zukommen, vielleicht ein paar Meter zu gehen.
00:46:01: Man muss ja nicht immer gleich, weiß ich nicht, ... ... High Rocks Training oder einen Marathon laufen, sondern einfach leichte Bewegungen und das sich dann dafür Sorge trage dass ich andere Gehirnbereiche ins Spiel bringe... ... und Logik und Analyse und Struktur mal aus dem Vorlass und denke mit Nö jetzt plaudere ich mal mit ein paar Leuten, ich lese zwei drei Seiten im Krimi, dies ist das!
00:46:21: Also wieder ganz basal und es ist ein Kontrastprogramm.
00:46:27: Okay, das ermöglicht mir aus dieser... ... Schleuder da oben rauszukommen.
00:46:32: Bestenfalls ja!
00:46:33: Also wenn du halt für dich herausfindest, was ist für mich mein Kontrastprogramm?
00:46:36: und auch dahingehend noch mal an meinen Buch anknüpfend?
00:46:39: Alles was dann rum so mit Self cares muss ja auch immer gleich eine Anglizisme sein ne?
00:46:43: Ich sage lieber selbst Fürsorge... ...und glaube dann auch immer nicht Selbstfürsorge sondern Selbstverantwortung weil ich kann nicht sagen mit uiuiui... ...Self care, selbst Für-Sorge das gebe jetzt an die Meditations App ab,... ...das gebe jetzt ans Yoga Retreat erb, das gebe ich jetzt an den Duftiffusor ab... ...schönung Es sind ja alles irgendwie tolle Assessoires, doch in erster Linie sind wir ja in der Eigenverantwortung aufgerufen mal zu gucken.
00:47:07: Wo bin ich denn in der Selbstverantwortung mit so basalen Dingen wie Schlaf, wie Ernährung?
00:47:12: Mit Bewegungen.
00:47:13: Mit Verbindung genauso auch mit Stille.
00:47:15: Also ich bin jemand... Ich bin häufig gern kürlich und habe viel Extrovertiertes in mir.
00:47:20: Und genau so hab' ich ganz viele Hallo-Danke-Tschüßtage wo ich niemanden sehe und bei mir einfach in meiner kleinen Wohnung hinter dem Rechner rumnörde.
00:47:28: Also das braucht's genauso!
00:47:30: Also für mich jetzt.
00:47:32: Ja, es bleibt im Programm
00:47:35: und deshalb vielleicht Entschuldige, nur noch ein letzter Gedanke.
00:47:37: Weil ich gerade dieses Self-Care Thema ansprach, das darauf wollte ich eigentlich hinaus... ...dass uns in Social Media ja häufig auch eine Welt verkauft wird wie Self-care auszusehen hat.
00:47:49: Ja es ist alles ganz.
00:47:50: also jetzt auch wieder sehr runtergedampft von mir und selbst in Klischees gesprochen.
00:47:54: Es ist alles clean, es ist alle aufgeräumt, es sind alles matte Farben.
00:47:58: Dann ist da irgendwie ne super normschöne Frau in der Yoga-Buchse mit dem weiß ich nicht Detox Tee in der Hand.
00:48:06: Das hat ja alles seine Berechtigung, aber ich glaube es gibt einfach so viele Facetten von.
00:48:10: wie kann Erholung für dich persönlich denn aussehen?
00:48:13: und in meiner Wahrnehmung bietet gerade Social Media da einfach sehr wenig Facetten?
00:48:21: Ja das habe ich jetzt.
00:48:23: also.
00:48:24: was mich immer anspringt dass sind dann immer nur Menschen bis Fünfzig die da angebildet sehen danach die sind ja nicht mehr sichtbar weil das ist ein ganz anderes Thema.
00:48:37: Was ist es für mich dieses, das Schlimme bei mir ist?
00:48:47: Ich weiß ich habe gefühlt seitdem ja nicht mehr gemalt.
00:48:53: Wow!
00:48:53: Ja also... Und hier
00:48:54: hängen so viele schöne Bilder von dir sind super
00:48:57: schön.
00:48:57: Die sind einstreiter.
00:48:59: aber und ich weiß beim Malen ist es so Ich muss eigentlich nur den Krämpel auf dem Tisch legen, malen selten an der Staffelei.
00:49:10: Und dann fährt mein System schon runter!
00:49:12: Weil wenn ich male geht nichts anderes mehr durch den Kopf.
00:49:16: Dann bin ich so in diesem Bild hier drin und wieso bitte mache ich das denn nicht?
00:49:25: Weil es viele Dinge gibt vermutlich die dich... ... die dich berufliche einfach umtreiben und wo...
00:49:32: Ja, aber ich meine du hast Gott sei Dank vorhin ... ... dann von dem Gedanken abgelassen.
00:49:37: Aber ich sitze ja wirklich manchmal ... ... an zehn Stunden am Wochenende.
00:49:40: Ich weiß
00:49:41: dass du das machst!
00:49:41: Du
00:49:44: wolltest mich nicht so in den Schlamm reiten ... ... dass du die Frage nicht weiterverfolgt hast.
00:49:51: Also okay, ich sehe nicht fern.
00:49:52: also insofern ist das nicht mein Thema.
00:49:55: Aber ich weiß genau, ich würde drei Stunden in der Woche locker mal... und ich muss auch nicht viel aufbauen.
00:50:04: Dass man denkt, das ist so mühsam, dass alles in fünf Minuten hier auf dem Tisch ist.
00:50:08: Das ist alles im Nachbarraum sozusagen.
00:50:10: Also wo ich mich schon oft fahre, da hast du ein Rad an.
00:50:16: Wieso machst du es?
00:50:17: Du weißt es doch!
00:50:21: Ja, also man darf immer wieder selbst sich hinterfragen.
00:50:27: Wenn man das möchte?
00:50:28: Ja
00:50:29: und genau!
00:50:29: Und ich denke, ich bin sowieso viel mehr gefordert mit seventy- acht.
00:50:36: Also wenn man mit fünfzig jetzt sagt ja Leute, ne, ich mach das alles locker und mit links und so weiter ist es eine Sache.
00:50:42: aber ich weiß ja schon dass Okay, ich habe wohl beim lieben Gott zehnmal hier geschrien als die Energiefelder.
00:50:54: Ich könnte vermuten dass du noch häufiger gerufen hast?
00:50:56: Ja
00:50:56: ja also ich weiß auch nicht wie das sein kann aber es ist so.
00:50:59: und aber trotzdem müsste ich's allmählich begriffen haben.
00:51:07: Du lachst so herrlich dabei!
00:51:09: Aber ich finde schon erschreckend Darf ich mal sagen, so wertschätze?
00:51:20: Das sind jetzt aber Formulierungen die entstehen hier gerade am Tisch.
00:51:24: Dass ich mich offensichtlich nicht so wert schätze, dass ich sage mal meinem
00:51:31: Körper
00:51:32: und meinem Geist diese Pause gönne müsste ich doch dann so hartmal formulieren.
00:51:41: Ob du das also müsstest, weiß ich nicht.
00:51:43: Aber die Frage ist ja dann auch wie viel Bock hast du halt wirklich aufs Malen und
00:51:48: was?
00:51:48: Eigentlich malig wahnsinnig genau!
00:51:50: Also was müsste passieren?
00:51:51: heute ist ja Dienstag dass du innerhalb der nächsten Tage jetzt wirklich hier auf diesem wunderschönen großen Tisch in deiner Wohnung oder in deinem Haus.
00:51:59: Was müsste passieren damit du jetzt wirklich in den nächsten Tagen wieder malst?
00:52:05: Also ich könnte mir als Hilfsmittel jetzt schon mal Farben raussuchen und sehe ich meistens in Öl.
00:52:14: Dann kann das auch Zeit rumstehen, dann kann man wieder weiter malen.
00:52:18: Bei Acry geht es ja nicht so.
00:52:22: Aber das wäre jetzt ein Hilfsmittel...
00:52:24: Du weißt ja nicht verkehrt!
00:52:26: Ja aber du ahnst auf mich?
00:52:28: Der Tisch ist wirklich groß, ich kann immer noch an der anderen Seite was anderes machen.
00:52:33: Ich kann da auch wieder dran vorbeikucken.
00:52:36: Nachher ist das eine Deko auf dem Tisch, weißt du so was?
00:52:40: Eine
00:52:42: andere Frage – Was gibt dir denn noch Erholung im Gegensatz zur Schreibtischarbeit zum Texten und zur Social Media zu Anfragen beantworten?
00:52:52: Also ich habe drei Orte wenn man so will... Einmal ist es das weiße Sofa draußen vom Fenster auf der Terrasse, da zu sitzen und im Schneidersitz oder auch weit wegen anders.
00:53:07: Und dann Bücher lesen.
00:53:10: aber ich um durch die Bücher nicht so schnell durchzustellen streiche ich auch viel an mit dem Bleistift und schreibt mir denn auch wieder Sachen raus.
00:53:19: also sowas zu machen Das gelingt mir Ein Liegestuhl draußen auf der Terrasse.
00:53:27: Es gelingt mir nicht im Sofa drin, da sehe ich immer was ich jetzt noch tun kann
00:53:32: oder sowas, das ist
00:53:33: komischerweise und in meinem Bett.
00:53:35: also ich kann ja nachts unglaublich gut abtauchen in Bereiche.
00:53:39: aber ich habe mich natürlich auch darauf dabei erwischt.
00:53:42: also wo ich auf dem Handy drei Stunden nachts ein Konzept entwickelt haben
00:53:49: mit Chatshipiti.
00:53:51: Also
00:53:51: ich war so im Höhlenrausch Ja, natürlich.
00:53:54: Die Facette, die brauche ich auch noch.
00:53:55: Und da ist es noch.
00:53:56: Lass mich da mal eintauchen!
00:53:59: Dass sich hinterher dachte hast du dann doch alle Strahme... Aber den Flo zu unterbrechen, der wär ja nicht in Freie gekommen.
00:54:07: Also das sind meine drei Orte.
00:54:09: Bett, Sofa draußen und einfach so ein Liegestuhl.
00:54:17: Das mache ich richtig, richtig gerne.
00:54:23: Notizbuch nenne ich das jetzt mal in der Vier.
00:54:26: Das ist schon so farbig toll gestaltet, habe es mal geschenkt bekommen hat draußen so dran mit einem elastischen Band wo farbige Stifte drin sind, Radirka und Klebis und sowas.
00:54:42: also wir kann nichts passieren wenn ich das dabei habe da kann ich mich da reinschmeißen in den Notieren.
00:54:47: ja also das schon.
00:54:50: aber dass mit dem Mal Also, meine Kinder haben mir das geschenkt oder die Jungs mit ihren Frauen hier bei mir zusammen malen.
00:55:05: Und dann hieß es immer, ich mach mich warum mal so nicht?
00:55:07: Ich fand das alles so geil und also auch die Enkelkinder.
00:55:13: Dann hatte ich kleine Leinwände da besorgt und sowas alles... ... dann bin ich schon, mehr brauche ich da nicht.
00:55:19: Das ist schon und dann habe ich auch gemerkt also... ...ich male auch gerne alleine für mich eben so.
00:55:24: Und wenn es hier bei mir zu Hause ist, entscheide ich auch immer ein bisschen in der Gastgeberrolle zu sein... ...hier was zu trinken oder einen kleinen Snack oder sowas.
00:55:32: Also das habe ich da auch bei mir beobachtet.
00:55:34: aber... ...das ist auch schon etwas Tolles mit Freunden zusammenzumachen... ...oder auch mit jemandem, der behauptet Ich kann dich malen und sage okay!
00:55:43: Schauen wir mal.
00:55:44: Ja, schauen wir mal und so was das macht mir auch Spaß.
00:55:49: aber dieses wie so ich selber mir das nicht kann.
00:55:53: So muss sich das ja eigentlich formulieren ist hier jetzt gerade nochmal sehr auf den Punkt gekommen.
00:56:00: also jedenfalls du gehst in deinem Buch lass uns das doch noch ein bisschen zusammenfassen mit uns ganz normalen sterblichen um.
00:56:13: Keiner ist dabei perfekt und das wird auch gerade ganz gefeiert hier in deinem Buch.
00:56:20: Ganz gelassen, unperfekt Ja klar, ich weiß, der Chirurg muss alles perfekt machen wenn er mich operiert und so was.
00:56:30: Diese Ausnahmen aber wir gehen ja hier vom Alltag aus und vom ganz normalen Leben und was man da machen kann und wie man da entspannter werden kann.
00:56:40: nicht
00:56:40: als Ratgeber Selbsthilfebuch erstens zweites drittens sondern als Ideen gucken mal dahin, gucken mal hier hin.
00:56:50: Und also ich bin schon davon überzeugt.
00:56:53: Ich merke es ja hier jetzt schon in unserem Gespräch, wie du mich auch an die Hand genommen hast da einfach mal was brauchst du da?
00:57:03: Was steht dahinter dem vordergründigen Bedürfnis und so etwas?
00:57:09: Also das ist wunderbar dass dieses Buch in die Welt gekommen ist.
00:57:16: Lena, was haben wir noch vergessen zu erwähnen und was sollte man wissen wenn man also dich findet?
00:57:24: Man auf deiner Webseite ist ja klar mit allem was dazu gehört.
00:57:29: Mit ich habe auch den Wahnsinns Kundennamen die da von Porsche Vodafone Siemens Unilever Technik erkranken kann war es weiß ich Auch beim Reperbahn-Festival hast du irgendwo mit die Feder gesprungen.
00:57:46: Das mussten wir gleich nochmal erklären, was das da auf sich hat.
00:57:49: also?
00:57:50: Du bist so vielseitig unterwegs und hast so viele Freude daran dich in solche Themen reinzudenken.
00:57:57: Das spürt man auch eben deiner Werke an und auch dem Buch an.
00:58:04: Das wird nicht irgendwie auf die Schulter gelegt sondern hey lass uns doch mal gucken Was sollten meine Hörer noch wissen von
00:58:13: dir?
00:58:14: Also erstmal tausend Dank für die warme Dusche und die Wertschätzung.
00:58:18: Und vor allem du hast vorhin gesagt, ich habe dich an die Hand genommen.
00:58:21: Ich würde eher sagen wir haben uns an die handgenommen weil es ja irgendwie immer ein gemeinsames
00:58:27: ist.
00:58:28: Ja aber... mir so schöne Fragen stellt oder auch mich ja auch so inspirierst seit neun Jahren und hoffentlich noch ganz, ganz viele Jahre weiter.
00:58:36: Dann könnte ich ja auch nicht so wirken und schaffen wie ich das tue.
00:58:40: deshalb es ist immer eine Wechselwirkung egal ob jetzt mit dir als einzelner Freundin oder halt den Menschen denen ... bei Vorträgen in Workshops, in Firmen begegnen darf.
00:58:53: Und deshalb also runtergedampft in einer Nusschale wenn du mich fragst... Also in dem Buch geht es letztlich darum wie wir dann in eine Arbeitswelt aus Dauerrausch,... ...aus Selbstoptimierung jetzt kommt ja noch KI on Top... ...aus Toxile Shop Positivität und Social Media Druck... ...wie wir da eigentlich bei uns bleiben können.
00:59:09: Ohne uns zu verbiegen und ohne jetzt zu sagen jetzt coach ich mich hier hoch weil... Ja nie!
00:59:13: Es ist kein coachingen Buch.
00:59:14: Ich bin ja selbst eine Suchende.
00:59:17: Und wenn irgendein Mensch ein Mühe daraus mitnehmen kann, was sein oder ihr Leben irgendwie auch nur ein Müh verändert ... Das muss gar nicht immer verbessern sein!
00:59:24: Es kann ja auch erst mal schlechter werden damit es dann besser wird.
00:59:27: Dann bin ich happy und vor allem bin ich Happy dass du mich hier eingeladen hast.
00:59:30: Das war mir ein Vergnügen und ich danke dir von Herzen.
00:59:35: Ihr findet alle wichtigen Adressen unten in den Show Notes und wo sie überall stehen Und wenn ihr jemanden kennt, der vielleicht auch so komische Themen hat im Leben dann gerne weiterschicken.
00:59:51: Mich würde das sehr, sehr freuen und wie gesagt – Das Buch kann jetzt schon gekauft werden!
01:00:00: Alles Liebe Euch und alles Liebe Dir, liebe Lena und
01:00:05: bis demnächst.
01:00:07: Tschüss!