Glücklich sein ist eine Entscheidung – der Greta-Silver-Podcast

Glücklich sein ist eine Entscheidung – der Greta-Silver-Podcast

Greta-Silver-Podcast

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00:00:06: Komm auf meinem Podcast, glücklich sein ist eine Entscheidung und ich habe einen ganz

00:00:11: wunderbaren

00:00:12: Gast hier weil er so vielen Menschen hilft.

00:00:17: Und das ist ihr kennt ihn alle entweder unter seinem Namen Tim Schlenzig oder unter meinem Mank, also wo immer er euch begegnet ob in Büchern im Podcast oder wo auch immer mit seinen tollen Weisheiten habt ihr sicherlich auch schon längst diese Besonderheit herausbekommen dass er nicht versucht diese Optimierung oder Selbstoptimierung auf dem wege von schneller weiter höher oder irgendwie so etwas sondern dahin zu gehen.

00:00:51: Wer bist du?

00:00:52: Und reicht das nicht auch?

00:00:55: Wie kannst du dem mehr Raum geben?

00:00:57: und so etwas.

00:00:58: Also, das wollen wir hier jetzt alles ein bisschen erforschen was da alles möglich ist welche Wege du für dich gefunden hast und einfach hier an dieser Stelle herzlich willkommen lieber Tim!

00:01:11: Vielen, vielen Dank Greta.

00:01:12: Ich freue mich sehr, dass wir wieder sprechen zum glaube ich unter dritter oder vierter Podcast zusammen.

00:01:17: Wir waren bei mir, wir waren bei dir, vielleicht nicht genau aber... Wunderbar

00:01:20: kann gar nicht genug

00:01:21: sein!

00:01:21: Kann

00:01:21: gar nicht genug sein!

00:01:23: Ja dann haben wir uns auch persönlich schon mal in München getrocknet und das fand ich auch sehr, sehr schön.

00:01:30: Wundervoll!

00:01:31: Ja, also wir können einsteigen vielleicht mit deinen letzten Büchern.

00:01:36: Also ich hab hier zwei aber es gibt schon wieder ein neues.

00:01:39: dieses hier kennt ihr eigentlich schon sei dein eigenes Zuhause unglaublich kostbar.

00:01:46: und das habe Ich jetzt schon zweimal verschlagen.

00:01:49: und Das leise ja.

00:01:52: da will jemand einen neuen Weg für sich finden im Leben und magst du mal schildern, wo er landet?

00:02:03: Und so kann man gar nicht einsteigen.

00:02:06: Merke ich gerade das ist viel zu breit sondern also ich verrate dass jetzt mal derjenige macht einen Beerdigungsinstitut auf, wird bestattert und nur falls du Zuhörer jetzt glaubst das ist nichts für dich.

00:02:23: Du wirst erstaunt sein was da für Kostbarkeiten drin sind vor allen Dingen wenn man mit dem Gedanken unterwegs ist mir ist es draußen zu laut.

00:02:32: Mir ist das zu viel, zu bunt, zu hektisch, ich brauche Ruhe.

00:02:36: Und so hat dieser Mensch ja auch angefangen und stellt dann Veränderungen an sich fest.

00:02:43: Wollen wir da mal einsteigen?

00:02:45: Und gucken, was waren die Sehnsucht dieses Mannes auszusteigen?

00:02:52: Vielleicht magst du das, Waschilder?

00:02:56: Ich glaube, die Sehhnsucht des Mannes war seine Ruhe zu haben.

00:03:00: Und da es einen Bestattungsinstitut aufzumachen auf den ersten Blick... keine dumme Idee, Vergnügungspark oder Disco wäre schlechtere Idee gewesen.

00:03:11: Also nachvollziehbar hat aber... Das muss ich jetzt gleich eigentlich im selben Satz erwähnen für ihn gar nicht so gut funktioniert.

00:03:18: erstmal weil seine Grundannahme nämlich falsch war dass er dort seine Ruhe hat weil er eben nicht nur mit den Toten zu tun hat sondern vor allem auch mit den Lebenden.

00:03:28: und natürlich ist die Art der Kontakte dann andere.

00:03:32: Aber er selbst halt noch der selber.

00:03:34: Er hat sich mitgenommen und deswegen funktioniert das nicht mal ansatzweise so gut wie er dachte, dieser Wechsel im Außen.

00:03:42: Ich finde ich ganz wunderbar schonmal vorweg genommen und trotzdem sind ja ganz viele Kostbarkeiten da drin.

00:03:53: also du bringst uns auch noch durch die Hintertür näher wie Menschen überhaupt mit der Endlichkeit des Lebens umgehen uns auch für Schätze drin sind, wenn wir das mal etwas weiter durchdenken.

00:04:10: Wenn wir ... okay da weiß man von der Theorie her sicherlich auch sonst wie so oft bei diesen Weißheiten dass man das hier drinnen schon irgendwie weiss und es trotzdem nicht in die Wirklichkeit kriegt.

00:04:27: dieses hätte ich jetzt noch einmal die Chance mit diesem Menschen ein Tag zu verbringen oder so.

00:04:34: Was würde ich da alles anders machen?

00:04:37: Und dann natürlich auch die Frage, kann ich das nicht auch jetzt schon anders machen.

00:04:42: Also muss ich erst wirklich mit dem Kopf vor die Wand laufen oder geht es auch anders?

00:04:50: und da hast du ja auch nochmal einen ganz breiten Fächer aufgemacht.

00:04:55: Was bedeutet dieses Thema für dich heute und auch nachdem du dieses Buch geschrieben hast?

00:05:01: was hat dieses Buchschrei mit dir gemacht?

00:05:14: Bei mir ist es, die Antwort ist jetzt... Ich kann nicht direkt darauf antworten oder ich kann nicht so antwort wie man's jetzt erwarten würde.

00:05:20: Für mich war der die größere, also eigentlich ist es ein Buch über das Loslassen und übers Befreizeien.

00:05:26: Ja

00:05:27: auch befreit sein von dem eigenen Wahnsinn in sich selber Und ich habe mich aber von was anderen befreite.

00:05:33: ich hab mich jetzt nicht von meinem Gedanken über tot befreitt oder so.

00:05:36: Das war gut dass mal raus kam Aber mir ging es um etwas anderes.

00:05:39: für mich war die Befreiung ein Buch zu machen, auf das ich Lust hatte.

00:05:43: Auch wenn es nicht klassisch ratgebarig ist.

00:05:47: Weder in langen Texten noch in Gedichten sondern... Es ist eine Geschichte

00:05:52: und

00:05:53: die Idee hat sich schon oder den Wunsch hatte ich schon ganz, ganz lange Und ich habe immer gedacht Ich kann das nicht Geht nicht.

00:05:58: andere können Geschichten Kann ich nicht Pech gehabt schadern?

00:06:02: Dann hab' ich halt mit diesem Buch trotzdem versucht und mich davon befreit und zwar nicht von den Gedanken Sondern eher inmitten dieser Gedanke.

00:06:10: Da war immer noch der Gedanke, ich kann es nicht.

00:06:12: Aber ich hab's halt trotzdem gemacht und für mich persönlich war das die größte Veränderung.

00:06:18: Etwas zu machen von dem du glaubtest dass du es eigentlich nicht kannst?

00:06:21: Ist das da?

00:06:22: Ja und von dem ich aber... ...dass ich aber gerne machen wollte.

00:06:29: Welche Stimme in dir ist dann so überlaut und sagt du kannst das nicht und...

00:06:36: So ziemlich alle.

00:06:37: Das ist ziemlich alles stimmt.

00:06:39: Bist auf die eine die sagt aber guck mal!

00:06:42: Du hast auch Lust drauf Du hast doch Lust drauf und vielleicht ist diese Lust darauf, genug um irgendwas zu tun.

00:06:53: Ist das eigentlich nochmal eine andere Frage an anderer Stelle gewesen?

00:07:00: Diese Stimme die für dich spricht – ist das mein Mann dein innerer Mensch?

00:07:14: Es wäre schön!

00:07:16: Ich bin mir nicht hundertprozentig sicher ob das so ist aber es wäre schön.

00:07:20: Das ein tröstlicher schöner Gedanke Und von der Hand zu weisen ist auch nicht, weil irgendwie ist da ja was Stabiles, Ruhiges in jedem von uns egal wie viele Probleme wir hatten und haben.

00:07:32: Ich glaube ich hat jeder Mensch nach dieser Stimme in sich die gesagt probierst du noch mal so oder hey das ist nichts mehr für dich oder komm schau mal was passiert?

00:07:43: Das ist eine ruhige Stimme also sie schreit normalerweise nicht.

00:07:48: Die schiebt keine Panik Die motiviert auch nicht, sondern das ist eine ruhige Stimme die sagt, probier es doch mal so.

00:07:57: Wie wär's denn?

00:08:00: Insofern glaube ich so ein innerer Mönch ist jetzt nicht der schlechteste Bild dafür.

00:08:04: Sehr schön!

00:08:10: Ist das andere einen Krieger?

00:08:12: oder sind die vielen anderen Stimmen?

00:08:15: Weil du lachtest ja gerade am Anfang... So fast alles bis auf diese eine Stimme.

00:08:20: Fast alles ist immer ... ... hat tausende Argumente, wieso du das nicht machen solltest oder so.

00:08:27: Und wie schaffst du es dass dann diese leise Stimme... ...das Sagen hat?

00:08:45: Das ist eine gute Frage!

00:08:47: Ich schaffe es auch oft nicht.

00:08:48: also... ...dass wir mal vorweg... ich glaube mein Wiederwille gegen... Dinge die ich tun sollte und die vernünftig wären... ...ist dann oft so groß, dass mir nur noch das bleibt worauf ich Lust habe Und ich glaube langsam zu verstehen, dass das kein Defekt ist an mir.

00:09:13: Sondern eine Art und Weise wie mein Gehirn funktioniert.

00:09:17: Das ist nicht die typische Funktionsweise des Gehirns glaub' ich.

00:09:21: Es gibt viele Menschen, die einfach sagen können Ich bin an Punkt A, ich will an Punkt B... ...und dafür sind diese Schritte nötig und die mache ich jetzt einfach.

00:09:28: Wo ist das Problem?

00:09:30: So sind vieler!

00:09:32: Glaub' ich Die Linie exakt klar, ich verzeihe dich

00:09:34: da unter euch.

00:09:37: Du meinst, dass die diese exakte Klarheit haben?

00:09:41: Die haben genug Klarheit um jetzt zumindest mal den nächsten Schritt zu machen.

00:09:49: Meinst du nicht?

00:09:51: Wie meinst du?

00:09:51: ist der Anteil der Bevölkerung

00:09:54: schon überwiegend?

00:09:55: Also vielleicht... Ich hätte vermutet überwiegt ja.

00:10:01: Meinst du

00:10:01: nicht?!

00:10:02: Nein!

00:10:04: Wir haben auch viele Gründe etwas nichts zu machen.

00:10:08: also Wenn ich da jetzt so ein Prozentzatz angeben sollte, okay wir bewegen uns ja gerade in so einem Maß.

00:10:18: Keiner von uns kann das irgendwo beweisen oder?

00:10:22: Da würde ich sagen diese exakte Klarheit haben vielleicht zwölf Prozent.

00:10:32: Dieses Sitzen bleiben auf dem Sofern als wir so oft als Symbol nehmen dieses die Komfortzone nicht verlassen wollen All diese Begriffe falten mir da jetzt ein, wenn wir darüber reden.

00:10:47: Das ist doch viel häufiger!

00:10:51: Ja, gegen Beweis – nein, nicht gegen Argument – wie viele Menschen sind in ihren Jobs unglücklich?

00:10:59: Es ist trotzdem irgendwie vernünftig weiter dahin zu gehen jeden Morgen und viele können das auch.

00:11:04: Viele können sagen ich hasse diesen Job oder ich mag ihn zumindest nicht oder er passt nicht mehr zu mir aber ich habe ihn jetzt halt, ich brauche dieses Geld.

00:11:12: Deswegen gehe ich dahin.

00:11:13: Das ist jetzt nicht unbedingt die Klarheit, was ihre Zukunft betrifft und auch kein Ausbrechen aus der Komfortzone, aber es ist zumindest die Möglichkeit zu tun, was nötig ist.

00:11:21: Ach so!

00:11:22: Und dann haben wir gerade...

00:11:26: Ich glaube das ist beides.

00:11:26: Dann habe ich dich richtig verstanden?

00:11:29: Ja.

00:11:30: Denn die meine ich grade dass sie, die haben doch nicht die Klarkeit Also die wissen, dass der Job ihnen nicht gut tut.

00:11:40: Also das Gallup sagt uns ja, zehn Prozent sind ja nur glücklich mit ihrem Job und die anderen machen diesen nach Vorschrift oder haben erinnerlich gekündigt?

00:11:48: Und ... Die wissen und fühlen jeden Tag, dass das nicht das Richtige ist und Machern ist.

00:11:55: trotzdem... Das ist doch nicht so wie ich es verstanden

00:11:58: habe!

00:11:59: Nee, das ist keine Klarheit aber es ist die Möglichkeit Dinge zu tun, die erstmal vernünftig sind also digital werden müssen zum Beispiel.

00:12:06: Also ich finde das kein gutes Lebensmodell, sein Job zu hassen.

00:12:11: Aber es ist zumindest möglich für die... ...wenn man so sagen will zu funktionieren.

00:12:17: und ich glaube wenn man diesen Menschen sagen würde hier hast du diese Klarheit von mir gesagt jetzt genau was du machen musst Du willst an dieses Ziel?

00:12:25: Und ich sage dir genau mach ABCD da gäbe es viele die das dann könnten wenn sie diese Kleid hätten.

00:12:30: So bei mir und ich glaub aber bei vielen anderen reicht Klarheit nicht bzw braucht noch ... hat noch andere Komponenten, die dazugehören.

00:12:38: Nämlich... ... die Lust darauf das wirklich tun zu wollen und zwar die Schritte!

00:12:44: Es gibt Menschen, die funktionieren nicht so gut.

00:12:46: über Ziele,... ... ich habe auch immer gedacht warum kann ich... ... klappt es für mich nicht mit diesem Ziel setzten und Ziel erreichen?

00:12:52: Weil für viele scheint es also zu funktionieren.

00:12:56: Für mich halt überhaupt nicht.

00:12:57: Überhaupt nicht.

00:12:58: Das hat überhaupt keinen Sinn mir ein Ziel zu setzen oder sehr selten nur.

00:13:05: Wenn ich nicht den Prozess... ... beja, dann werde ich es nicht tun.

00:13:10: Egal wie sinnvoll klar klug der Plan

00:13:12: ist.".

00:13:14: Ist das nicht ein...

00:13:15: Ja?

00:13:16: No!

00:13:17: Entschuldigung.

00:13:18: Und damit habe ich lange gehadert.

00:13:20: Das wollte ich nur noch sagen.

00:13:21: also ich hab mich ganz lange gefragt warum kann ich das denn nicht?

00:13:23: Es ist doch logisch dass man so vorgehen sollte und ich sehe ja auch andere oder sie stellen sich zumindest zu da die das tun können diese nötigen Sachen vernünftige nötige Sachen machen können und ich konnte es halt nie So gut.

00:13:38: Also, wie ich das gerade verstehe und da bin ich vielleicht auch ein bisschen schwerfällig gerade, den zu folgen oder so ist.

00:13:50: Ich würde dir gratulieren dazu dass du einen gesunden Mechanismus in dir hast der dich nicht tun lässt was dir nicht gut tut.

00:13:59: könnte man das auch so formulieren?

00:14:09: Ich muss jetzt kurz nachdenken, weil ich auch viele ungesunde Mechanismen in mir hab.

00:14:14: Und dann ist es schwer den einen als gesund rauszugreifen ...

00:14:18: Vielleicht ist die Bewertung mal ... Bewertungen sind ja sowieso ein bisschen schwierig, wenn man sich da selber so einkesselt.

00:14:27: Aber es geht dabei bei mir um das Verstehen!

00:14:33: Ich könnte heute nicht die Menschen beneiden die einen tollen Mechanismus haben, wie sie funktionieren.

00:14:44: Das halte ich für ein ganz gefährlich Ding.

00:14:50: Ich beneide Sie auch nicht mehr aber ich habe lange an mir gezweifelt warum ich das nicht kann.

00:14:55: weil es gibt Bereiche Einsatzfelder wo das gut ist wenn man's kann.

00:15:00: also manchmal hat mal auch ein Ziel und da muss vielleicht auf eine bestimmte Weise Dinge tun und dann kommt man da hin.

00:15:06: Und dann ist es auch gut mal zu funktionieren, wenn's das Ziel wert ist oder wenn das passt usw.

00:15:11: Das hätte ich gerne mehr in mir.

00:15:13: Also diese Dinge auch tun zu können.

00:15:16: also ich würde jetzt gern ungern zum Roboter werden aber dass auch ein Portfolio zu haben an Handlungsoptionen wäre schon hätte ich vieles leichter gemacht.

00:15:26: Ja, das vieles Leichtem macht kann schon sein!

00:15:31: Ich nenne das so in mir, diese Schwellen überwinden müssen.

00:15:36: Und mein letztes Beispiel war ... Das können auch viele verstehen bei dem Thema Steuer.

00:15:44: Ja, ich muss das noch da und dann wurde schon angemahnt.

00:15:49: Jetzt fehlt noch dieses und das.

00:15:52: Dann hab mich Gott sei Dank mal einen lichten Moment gehabt und hat mich gefragt, wenn du kein Geld verdienen würdest, müsstest du keine Steuern machen?

00:16:00: Und ich konnte so mit diese Schwelle niedriger setzen.

00:16:04: Ich ruf jetzt nicht Halleluja, ich mach Steuerer.

00:16:06: Aber ich muss das nicht mehr überwinden!

00:16:09: Das heißt... ...ich hab mir für Sachen in meinem Leben jetzt gehört, damals auch Betten machen und sowas als dieser Eintönigkeit des Alltags wo ich feststellte bei mir, oh Gott, ich hake ja einfach nur mein Leben ab, ne?

00:16:23: Jetzt hast du eine Sauer gemacht, Betten gemacht und eingekauft und gekocht Und wann findet denn mein Leben statt?

00:16:31: So hatte ich das damals so ein bisschen eingeteilt und dann dachte ich, so kannst du es nicht machen.

00:16:38: Das geht nicht!

00:16:39: Und dann habe ich mir tatsächlich so Gründe gesucht also Betten machen da mag es jemand geben der mich beneidet weil er das körperliche oder wie auch immer noch nicht kann.

00:16:52: Also Wie gesagt Ich hab' dann auch Nicht dass Bettenmacher mit Halleluja verbunden aber Es war nicht mehr dass ich was überwinden musste.

00:17:01: Und zum Ziel würde ich gerne noch sagen, ich halte die Ziele tatsächlich heute auch für unglug.

00:17:07: eine Richtung habe ich gerne und Möglichkeiten noch lieber.

00:17:12: aber ich hab bei mir gemerkt wenn ich ein zielfaugen habe habe ich scheutklappen ich sehe nicht mehr die anderen möglichkeiten rum um das sich da machen kann.

00:17:22: also ich bin kein freund von zielen Aber liebe Möglichkeiten, sagen wir mal so.

00:17:29: Das ist aber jetzt auch vielleicht eine Wortdefinition oder so etwas?

00:17:33: Nein,

00:17:34: glaube ich nicht.

00:17:36: Ich kann das denke ich ganz gut nachvollziehen was du sagst.

00:17:39: Was ist denn dann für dich ein Kriterium?

00:17:41: wenn kein Ziel in welcher... Nach welchen Richtungen oder Möglichkeiten du schaust und an welche Richtung du gehst?

00:17:47: Wovon guckst du dann, wenn es nicht so ein äußeres Ziel ist?

00:17:50: Also erstmal schon die Möglichkeit in mir zu haben dass es das Ziel nicht sein wird, das ist mir wichtig.

00:17:57: also dieses, was möchte ich erreichen?

00:18:05: Ich möchte ein ganz toller Saxophon-Spieler werden und dazu muss ich üben.

00:18:11: Und so das ist halt eine gewisse Offenheit für mich da es nicht Ich will bei der Olympiade dabei sein.

00:18:24: Vielleicht ist das ein gutes Beispiel, was man schon oft gehört hat, dass Sportler zum Beispiel wenn sie dieses Wahnsinnsziel erreicht haben und was kommt danach?

00:18:35: Also das finde ich war einem Ziel nicht gut.

00:18:39: Ich glaube ich habe neulich ein Video gesehen von Michael Schumacher wo er irgendwie weiß nicht ob es die erste Weltmeisterschaft war oder die siebte wo er dann auf Platz eins aller Zeiten war um wieder in der Pressekonferenz danach da sitzt und weint

00:18:52: Ja.

00:18:52: Und vielleicht nicht weint aus Dankbarkeit und Glück, sondern vielleicht weint – und ich war jetzt der Druck von dem Abfeld – sondern vielleicht weil er jetzt nicht mehr weiß was danach vor ihm liegen soll?

00:19:01: Ja genau!

00:19:03: Was gibt es da noch für Höhepunkte?

00:19:05: Das glaube ich ist….

00:19:08: das passiert wenn man Ziele … so punktgenau formuliert und dahin will und bereit ist, auch dafür einen ganz hohen Preis zu zahlen.

00:19:18: So wie du vielleicht am Anfang gesagt hast dieses dann können die funktionieren Und der Preis ist manchmal so hoch.

00:19:30: Also was ist ein Leben?

00:19:31: Da könnten wir fast schon eiltauben.

00:19:33: bin ich hier um dieses Ziel da hinten zu erreichen?

00:19:38: oder Was is denn auf der Weg?

00:19:41: Ich habe letztes Jahr mich dafür interessiert, eine Ausbildung zum Sterbebegleiter zu machen.

00:19:45: Ja?

00:19:48: Weil mir das schon lange ... hat mich immer wieder angeflogen und dann hab ich jemanden angeschrieben aus einem Hospiz in München

00:19:56: ja

00:19:57: und gefragt wie das mit den Ausbildungen so ist usw.

00:20:00: Und derjenige war früher CEO von Blackberry, dieser Telefonfirma.

00:20:05: Ja kenne ich noch!

00:20:10: Der war irgendwann, also als CEO hat er sehr viel Arbeitszeit gehabt jede Woche.

00:20:14: Also der der siebzig oder achtzig oder hundert Stunden Wochen sicher.

00:20:20: und ich habe ihn gefragt was diese See aus so ausmacht?

00:20:24: Und er hat gesagt eine Sache macht dieser see aus aus verzicht... ...und das ist genau das was du auch gerade gesagt hast.

00:20:31: Das hatten extrem hohen preis.

00:20:33: warum ich jetzt grad auch an den wieder denke ist dass der dann in einem Flughafen war und ein bisschen Zeit überbrücken musste und in so einen Buchladen gegangen ist ... und ein Buch in die Hand genommen hat, das ziemlich bekannt ist.

00:20:44: Die fünf Dinge, die sterben am meisten bereuen.

00:20:46: Ja!

00:20:47: Von der australischen Palliativschwester.

00:20:50: Hat das dann so eine Hand gehabt?

00:20:51: Und hat ... ... drin geblätert und bisschen reingelesen... ...und hat dann ziemlich schnell gesagt,... ...Fuck ich mache alles falsch!

00:20:58: Mache alles

00:20:58: falsch!...

00:20:59: ...und kurz darauf hatte er gekündigt,... ...eine Ausbildung zum Sterbebegleiter gemacht... ...um sich halt in so einem... ...also eine wichtige Funktion im Hospiz übernommen.

00:21:10: Jetzt hat dann noch zusätzlich so ein Start-up auch im Gesundheitsbereich, aber der hat da wirklich sein Leben sehr stark verändert.

00:21:17: In der indirekten Konfrontation mit dem Tod durch dieses Buch.

00:21:22: Ist ja erstaunlich dass gerade dieser Mensch dir da begegnet ist bei deiner Frage oder?

00:21:28: Seid ihr dann auch in Einzelheiten gegangen im Gespräch?

00:21:34: Ja

00:21:34: wir haben lange gesprochen genau und ich hatte andere Vorstellungen an was diese Arbeit als Sterbebegleiter angeht.

00:21:49: Es ist nämlich sehr unterschiedlich, also wenn man bei einem ambulanten Hospiz ist, also Menschen zu Hause besucht, dann sind die Patienten oft sehr alt und in oft einem wirklich sehr schlechten Zustand sind, sehr dementkrank usw.

00:22:01: Und da geht es bei dem Schwab eher darum vielleicht auch mal beidem zu sein.

00:22:05: aber das geht auch viel um Entlastung für die Angehörigen.

00:22:09: Ich bin bei deinem Mann, dann kannst du jetzt mal schwimmen gehen.

00:22:13: So was!

00:22:15: Das Hospiz war erst ... baut, glaube ich gerade ein ... ... stationäres Hospiz ist aber ein ambulanter Dienst.

00:22:21: Es wäre also dieser Job!

00:22:22: Meine Vorstellung davon war eher eine die in einem... ... stationären Hospiz is, wo auch jüngere Patienten sind,... ...die vielleicht einen schwere Krebsdiagnose haben und da die letzten Wochen, Monat und so weiter verbringen... ...und mit denen man dann reden kann.

00:22:35: Das war eher mein Bild davon und da muss ich jetzt mal schauen wann wie ich da weitergehe... ...aber das was ich ursprünglich dachte bei ihm in diesem Hospiz... ... war eben nicht das, was ich mir dann so vorgestellt hatte im Vorfeld.

00:22:48: Weil man muss es ja wissen... Es ist schon eine krasse Aufgabe und da muss man schon wissen,... ...was man da tun kann, dass er uns auch erfüllen kann und ausfühlen kann.

00:22:57: Genau!

00:22:58: Und dann macht man halt ne Ausbildung dazu, die dauert, glaube ich, sind meistens zwei größere Modulis, glaub ich, dauert ein Jahr oder zwei Jahre.

00:23:05: Dann kann man da ehrenamtlich tätig sein.

00:23:08: Ja?

00:23:08: Warst du schon mal in einem Auspilz und hast jemanden besucht?

00:23:12: Nee.

00:23:13: Also nee, es war... Bei meiner Oma im Heim auch als klar war, dass sie nicht mehr lange leben wird.

00:23:20: Ich weiß nicht genau wie es anders ist in dem Hospiz, wie auch die Stimmung da anders ist?

00:23:25: Weil die Patienten eben auch anders

00:23:27: sind.

00:23:28: Erzähl mal!

00:23:29: Meine

00:23:29: Erfahrung mit dem Hospiets ist einmal das ich jemanden besucht habe der Sterbenskrank ist, wie man das so sagt Und dass damit erlebt habe, was dafür ein Frieden ist.

00:23:41: Was da für eine Ruhe und Frühlichkeit auch ist ein Schmerzfrei sein, ist glaube ich sowieso garantiert.

00:23:50: Das hat mich sehr beeindruckt.

00:23:51: aber was mich in meinem Leben wirklich verändert hat war eine Erfahrung vom Hörn.

00:23:58: Ich war ehrenamtlich mit einer... In einer Gruppe unterwegs, wo Musikstudenten Musik an Plätze brachte die, wo Menschen nicht mehr in Konzerte gehen können.

00:24:10: Und zwar mit Musikstudenten der Hamburger Musikhochschule.

00:24:13: und da war jemand mit einem Jazz Ensemble im Hospiz und sie berichtete das jemand Ein junger Mann im Rollstuhl nach vorne zu den Musikern ging, die Augen zumachte und tanzte mit seinem Rollstuel nach dieser Musik.

00:24:33: Und alle waren so unglaublich berührt von diesem Anblick und er nach dem Konzert sagte das hätte ich mich früher nie getraut!

00:24:44: Da habe ich mir versprochen... Ich getraue mich jetzt und wenn ich aufm Rathaus mag tanze oder irgendwie sowas mache was was ich machen will.

00:24:54: Ich will das nicht, ich will es nicht dass ich hinterher denke auch hättest du doch mal oder so.

00:25:00: Das ist für mich eine Vorstellung die mich sehr niederdrücken würde und deswegen bin ich vielleicht, ich sage immer ich sei nicht mutig aber hier ist das Wort vielleicht auch das Richtige.

00:25:17: Ich sage immer, meine Neugier und meine Begeisterungsfähigkeit lässt mich in unklare Situationen hinein springen.

00:25:28: Die Sehnsucht oder wie wir das vorhin auch so genannt haben.

00:25:34: Also Hospiz ist ein wunderbarer Ort.

00:25:37: also ich höre es auch von Menschen die ehrenamtlich da schon unterwegs sind was für eine Bereicherung das ist.

00:25:45: Ich hab mal mit einer Therapeuten drüber gesprochen, also meiner Therapeutin.

00:25:50: Und die hatten auch erzählt, dass einige Patienten sich in den Ehrenamt gesucht haben und relativ viele sogar an der Sterbe begleitern.

00:25:59: Dann hat sie den geholfen... ...und dann sagt sie ja, sie glaubt schon!

00:26:03: Und dann sagen sie, wissen Sie das?

00:26:06: Dann sagt sie, die kam nicht mehr zu mir.

00:26:09: Oh!

00:26:12: Also ich glaube, die große Hilfe ist... dass sie dieser Person alles erzählen können, was in ihrer Familie nicht der Fall sein wird.

00:26:22: Also ich hab mich... Aber das ist altig ja vielleicht gar nicht so.

00:26:26: das Settel und so ein Gespräch.

00:26:28: Wir rutschen jetzt so in andere Sachen hinein, die ich aber auch extrem spannend finde dieses... Ich könnte mir vorstellen, ich weiß nachher wird es vielleicht alles anders sein.

00:26:45: oder, dass das ideal wäre.

00:26:47: Ich würde in dem Moment unglaublich neugierig darauf sein was dann danach kommt wenn ich nicht mehr hier bin und es ist aber so viel Muttersein in mir Dass ich versuchen würde meine Kinder zu trösten wenn die jetzt dabei wären Bin ich vielleicht freier?

00:27:13: Ich weiß es nicht Wenn ich da alleine bin oder in einem Hospiz mit jemandem, den ich nicht trösten muss.

00:27:22: Also ich glaube das ist ein sehr schöner Gedanke

00:27:27: Im Kleinen es ist ja dann so.

00:27:29: dass hat auch dieser Sterbebegleiter mir erzählt Das hat man schon oft gehört.

00:27:34: Die Personen die er da betreut hat haben oft relativ lang noch gelebt also überdurchschnittlich lange und sie sind dann gestorben wenn er im Urlaub war.

00:27:46: eigentlich immer

00:27:49: dieses Loslassen.

00:27:50: Also da habe ich aber einen sehr berührenden Vortrag von Anselm Grün damals gehört, wo eine Person so traurig war dass sie in dem Moment gerade nicht im Raum war und alle sagten du warst auch da und erzähl mal und so und muss hat die sich dafür geschämt das sie in den Moment nicht dabei.

00:28:10: und dann sagt Anseln Grün diese Person hat darauf gewartet dann gehen zu können.

00:28:19: Man hält sie fest sozusagen mit der Verbindung, die man hat – ich weiß nicht wie man das so richtig ausdrücken könnte aber und das war bei meiner Mutter auch so.

00:28:34: Die ist gegangen als der Pfleger, das war hier im Altersheim.

00:28:39: Sie war mittags nicht aus dem Schlaganfall, auf einem Mittagsschlaf aufgewacht.

00:28:44: Sie hatte einen Schlagan- fall und ist dann abends.

00:28:47: meine eine Schwester konnte auch noch kommen Und wir sitzen da auch unterhalten uns.

00:28:51: Ich wusste das mit den Festheiten durchaus.

00:28:55: Wir haben aber da gesessen und unterhalten und ihr auch gesagt wirst jetzt erwartet.

00:29:00: Mutti war zwei Tage vor ihrem ein neunzigsten Geburtstag.

00:29:03: Also sie wollte gehen war auch der Meinung, das geht danach weiter und so.

00:29:08: Das ist ja ganz was anderes als wenn man einen jungen Menschen gehen lassen muss.

00:29:11: also da möge man das jetzt nicht falsch verstehen.

00:29:17: Also dass es auf diese Situation vielleicht begrenzt in einem Alter gehen darf Und die hat auch als der Pfleger sagte ich würde sie gerne mal aufrichten und also dass ihr etwas besser vielleicht Luft kriegt oder sowas.

00:29:32: Und dann sind wir auf den Fluch gegangen und dann war ich ihm das so unangenehm, so un angenehm.

00:29:38: Ich sagte mir, das stimmt schon so.

00:29:40: Dann musste ich ihn ein bisschen aus der Tür rausschieben weil er nicht auffangen konnte sich zu entschuldigen.

00:29:46: Und ich konnte auch mit Mutti vorher darüber gut reden und sie sagt ihr werdet euch doch mit mir freuen dass ich dann gegangen bin denn das ist mein großer Wunsch.

00:29:57: und dann habe ich das Hallelujah gesungen.

00:30:00: also Also, dass das so möglich ist.

00:30:03: Das hätt ich jetzt als junger Mensch ... Ich hab ja das Thema so hautnah mit neunzehn gehabt, da ist mein Vater innerhalb eines Tages an Herzinfarkt gestorben und das war... also das heißt, ich habe mich schon früh mit dem Thema auseinandersetzen müssen.

00:30:16: So!

00:30:17: Und jetzt sind wir über ein Huhn des leise Jahr- und den Bestatter zu ganz viel Persönlichem gerade gekommen was möglich ist und was ein Weg ist.

00:30:32: finde, dass du das als Möglichkeit für dich in Erwägung ziehst.

00:30:40: Ganz ganz kostbar.

00:30:41: da bin ich gespannt und werde mich dann schon mal wieder anmelden für einen nächsten Podcast umzuhören was das dann mit dir macht und wie da der Weg ist.

00:30:56: Für mich hat das jetzt schon ein Tor geöffnet, weil ich einfach gemerkt habe... Ich sag nicht dass es gut kann oder so.

00:31:01: Das ist beim ersten Buch und muss man jetzt nicht erwarten, dass man irgendwas Nobelpreisartiges schreibt?

00:31:09: aber für mich war das halt so schön mich da einzulassen auf das worauf ich Lust hatte und so ein bisschen in diesen Strom zu steigen.

00:31:15: Die eine herangehensweise dass über die Reue, die man nicht haben will zu lösen.

00:31:21: Also man denkt dann später so wie bei diesem Mann im Rollstuhl der getanzt hat und denkt sich nie das.

00:31:27: ich möchte nicht an diesen Punkt kommen.

00:31:28: Ich möchte diese Reue gern verbinden.

00:31:30: Und der andere Zugang ist zu sagen es irgendwie so ein Strom, der fließt durchs Leben und ich schau mal, dass ich ein bisschen häufiger reinspringe oder wenigstens mit dem kleinen C irgendwie reingehe?

00:31:40: Das Buch war jetzt ein bisschen mehr als eine kleine C und ich habe gemerkt ... viel mehr Fluss noch dahinter ist.

00:31:46: Und hab dann, nachdem das rauskam irgendwie an drei oder vier Romanen gleichzeitig... ...oder teilweise gleichzeitig, teilweise hintereinander geschrieben.

00:31:54: Ja genau!

00:31:54: Bin da also richtig warm geworden damit jetzt.

00:31:57: Vieles noch aus in dem Jahr und fing halt an mit der Entscheidung zu sagen,... ..."Ich mach's halt jetzt

00:32:04: trotzdem.".

00:32:05: Weil ich Lust drauf habe.

00:32:08: Was ist das für ein schöner?

00:32:11: Er wird so simpel aber es... ... war ja gar nicht so ein einfacher Schritt, sondern ... ... dann eine Erkenntnis.

00:32:19: Schwer zu sagen, ob das ein einfache Schritt war?

00:32:21: Also ich hatte keine Erkenntnisse vorher und bin auch ein bisschen weggekommen von diesem... Ich muss Sachen erst anders in mir drin ordnen oder sehen oder sowas,... ...und versuche mich eher dahin zu entwickeln, da sind diese Gedanken.

00:32:39: Die kommen halt immer und die werden nie enden.

00:32:41: Und ich werde sie auch nicht loswerden, ich kann sie nicht kontrollieren.

00:32:43: Niemand kann seine Gedanken kontrollieren, man weiß nicht was man als nächstes denkt.

00:32:48: Jeder versucht Gedanken zu kontrollieren... Es gibt ja viele Studien dazu funktioniert nicht.

00:32:53: Leute die sich von Spiegel stellen und sagen hier ich bin wunderschön oder wertvoll haben ein schlechteres Selbstwertgefühl als vor der Übung wenn Sie fast schon angeknackt sind usw.. Also es funktioniert wahrscheinlich nicht gut und für mich wirklich nicht an den Gedanken zu viel zu arbeiten.

00:33:08: Und deswegen ist mein Weg jetzt eher zu sagen, okay da sind diese Gedanken aber was will ich denn jetzt eigentlich machen mit meinem Leben?

00:33:18: Und dann mache ich das halt und weiß dass die Gedanken da sind.

00:33:21: Ich weiß dass sie bleiben werden in irgendeiner Form und ob ich jetzt diese Entscheidung heute treffe oder im Jahr ist eigentlich egal.

00:33:30: Also es wird nicht leichter werden Genau!

00:33:33: Es wird einem ja nicht anders oder leichter So rum gesagt, ich kann es auch genauso gut heute machen.

00:33:37: Ich muss auf nichts warten!

00:33:39: Ich werde mich nicht bereit führen und ohne diese Gedanken sein, dass alles scheiß ist was ich mache.

00:33:43: Also kann ich das genauso gut so tun?

00:33:48: Also ich bildet mir ein... Das ist mir sehr geholfen hat meine Gedanken zu beobachten.

00:33:55: Ach da seid ihr ja wieder.

00:33:58: Wunderbar, ich weiß Sie haben einen Job zu machen.

00:34:01: Er wollte mich warnen usw.. Ah, das habt ihr auch gemacht.

00:34:04: Kann ich euch schriftlich geben?

00:34:05: Ihr habt einen Job getan und könnt jetzt spielen gehen durch das Bewusstwerden.

00:34:10: was deckt du da jetzt eigentlich?

00:34:11: hilft dir das gerade hier bei der Sache oder so?

00:34:15: Ich habe auch tatsächlich damals ein bisschen die Argumente gesammelt also zum Beispiel von Lars Armit der sagt Du musst mir eine stichhaltige Begründung geben die vor dem deutschen Gericht anerkannt ist wieso deine komische Meinung richtig sei oder so.

00:34:31: Fahre ich auch ganz witzig, da habe ich jemanden gehört der gesagt hat du ich hab dir ein wunderbaus Grundstück im Kanada oder sonst wo weit weit weg gekauft da kannst du parken oder aber auch und ich glaube das könnte auch ganz hilfreich sein heute Abend um sechs mal eine halbe Stunde dann können wir überall dieses reden.

00:34:50: aber jetzt mache ich gerade dieses.

00:34:53: also Mir helfen solche Bilder manchmal, also dass der Anfang war ja überhaupt zu merken was ich da denke.

00:35:04: Denn das war so ein Grundrauschen in mir.

00:35:09: Ich kannte auch nur negative Sätze die ich über mich sprach, ich kannte nichts.

00:35:14: Das hast du aber toll hingekriegt oder so?

00:35:16: Das muss dich trainieren!

00:35:18: Das habe ich trainiert.

00:35:20: Du hast gerade gesagt dann fragst du dich... Ob dir das jetzt hilft?

00:35:24: Ja,

00:35:25: genau.

00:35:25: Wie

00:35:25: hilfreich das ist!

00:35:26: Das ist auch was mich an dieser Selbsthilfe-Szene oft nervt... ...dass die nicht fragt, was hilft mir denn jetzt sondern fragt warum.

00:35:34: Warum ist das so?

00:35:35: So warum denke ich

00:35:36: das?!

00:35:37: Und manchmal kann es sinnvoll sein Sachen zu verstehen wo das herkommt.

00:35:41: Man kann sich aber auch darin verlieren.

00:35:43: also zum Beispiel in der jenseits der Instagram und selbsthilfebubble ist das Thema inneres Kind z.B.

00:35:50: gar nicht unumstritten.

00:35:52: Ich weiß.

00:35:52: Da gibt es durchaus viele, die sagen Es hilft dir nicht, dir da so ein armes Wesen in dir vorzustellen, so ein festes armes Wesen das da leider da ist und du musst es finden Du musst es trösten und muss es heilen und im Arm Und dann kannst du weiterleben.

00:36:04: Sondern du pathologisierst dich vielleicht selber manchmal wo's gar nicht berechtigt ist.

00:36:08: Du hängst sehr an der Vergangenheit statt dich zu fragen okay, was hilft mir denn jetzt?

00:36:13: Zum Beispiel etwas Konkretes zu tun?

00:36:14: hier von mir Also diese warumfrage ich habe mir in Hunderten von Stundentherapien auch Die Warum-Frage gestellt.

00:36:22: oft und so richtig weitergebracht hat es mich halt nicht.

00:36:27: Und die Wie-Frage hilft mir das jetzt, oder das ist so simpel und fast schon plump aber so viel besser fürs Leben.

00:36:34: Ja

00:36:36: also ich bin ja auch der Meinung irgendwie ist das hier glaube ich auf der Erde so eine... Schule, also was wo ich lernen darf und ich muss auch zugeben im Nachhinein.

00:36:48: Und das tun vermutlich auch viele Menschen.

00:36:51: dann wenn es besonders weht hat bin nicht am schnellsten gewachsen.

00:36:53: Ich habe da etwas begriffen vom Leben und was mich ein bisschen amisiert Es werde ich jetzt sehr überheblich anmerke gerade aber ich möchte trotzdem sagen Man akzeptiert In dieser bubble ich gehe jetzt mal auf deine worte ein dass die Sterne, wie sie dann mein Leben beeinflossen.

00:37:17: Der eine hat nicht so viel von dem und deswegen ist er da nicht so gut.

00:37:23: Also das wird eher akzeptiert als die Tatsache, dass man hier in etwas hineingeboren wurde oder mitgebracht hat oder wie auch immer was nicht zu einem ewig glücklichen Leben führt wie Hank, nirgendwo ein Vertrag unterschrieben bekommen.

00:37:44: Du wirst hier stimmungsfrei deine Zeit verbringen, sondern es ist doch alles irgendwie etwas wo wir dann immer wieder das Geste draus machen.

00:37:54: also ob die Sterne das noch vorgegeben haben oder wie auch immer auch in welcher Familie.

00:38:01: ich habe einen schwierigen Bruder oder weiß der Geier was da nicht akzeptiert wird und deswegen muss das innere Kind ... betröstet werden.

00:38:12: Bearbeitet werden, also es ist ja wirklich ein Bearbeiten und das ist auch fast so eine ... ... Ersatzbefriedigung, also kann das auch werden?

00:38:21: Ich will das gar nicht abtun.

00:38:22: wie gesagt ich bin auch viel gemacht in all diesen Bereichen auf verschiedenste Formen von Therapien... ...und es ist auch nicht so dass nichts davon irgendwas gebracht hat überhaupt nicht.

00:38:29: aber ich sehe halt immer mehr die Gefahr... ...die darin liegt sich halt zu sehr damit zu beschäftigen statt zum Beispiel zu trainieren, die Gedanken zu beobachten und zu sagen da sind irgendwelche Schrottgedanken.

00:38:41: okay bin ich bereit das auszuhalten und es trotzdem zu machen was ich eigens tun will.

00:38:46: Und dann mache ich's.

00:38:47: Das ist halt schon.

00:38:49: der Weg ist dann schon manchmal kürzer wenn man so macht.

00:38:53: Ja und sich mal Gedanken zu machen Was ist denn das Leben hier?

00:38:58: Ich glaube das ist schon hilfreich aber sein Weg zu akzeptieren.

00:39:06: also ich meine Ich bleibe ja mit ganz viel Gott vertrauen.

00:39:10: Und soll ich jetzt sagen, also es ist alles ganz gut und schön, das Leben ist fein, dass ich's geschenkt bekommen habe.

00:39:18: Aber weil so diesen Teil hier den Katzen mal zurücknehmen kann... Also den will ich nicht oder das will ich auch aus meiner Vergangenheit.

00:39:25: was will ich da nicht haben?

00:39:29: Was müsste ich dann verzichten wenn das tatsächlich wegraniert wird mit Zauberhand etwas Schmerzhaft war?

00:39:38: In meinem Leben müsste ich dann auch auf der Positivseite weg.

00:39:43: Ich hab dieses Jahr, ja dieses Jahr Anfang... Was dieses Jahr?

00:39:47: Oder letztes Jahr?

00:39:49: Nee das war letztes oder dieses?

00:39:51: Ich weiß nicht mehr genau.

00:39:51: Nein, ich glaube es war letztens Jahr.

00:39:54: Letztes Jahr habe ich eine ADAS-Diagnose bekommen die für mich sehr viel erklärt hat und die mir extrem geholfen hat.

00:40:01: erstens indem ich mich besser verstehe.

00:40:02: zweitens weiß dann halt fallweise kann jeder muss jeder selber Schauen wir, wie er damit umgeht.

00:40:07: Aber gibt es halt Medikamente die unter Umständen sehr viel besser helfen als jede Therapie, die man machen kann?

00:40:16: Einfach weil die Biochemie nicht stimmt zum Beispiel und das war für mich ein Riesengewin.

00:40:25: Und ADS hat typischerweise viele Komobilitäten also Begleiterkrankungen.

00:40:30: wenn man Depression hat plus ADS wären die Depressionen schlimmer.

00:40:33: oder man kriegt überhaupt erst Depression durch ADS, weil man immer wieder scheitert im Funktionieren oder im Leben.

00:40:40: Angststörungen sind sehr viel häufiger Suchterkrankungen, sind sehr viele häufige.

00:40:44: das Leben von undiagnostizierten ADS-Land ist irgendwie im Schnitt irgendwie sieben bis neun Jahre kürzer aus verschiedensten Gründen.

00:40:50: also es einfach wirklich eine schwerwiegende Geschichte je nach Ausprägungsgrad.

00:40:55: Und bei mir hat sicherlich auch einiges wirklich schwieriger gemacht.

00:40:59: Jetzt wo ich es anders kennenlernen gerade das Leben, muss ich schon sagen, ist einiges leichter gewesen.

00:41:04: Wenn man das bei mir schnell als Kind gemerkt hätte oder so und nicht erst mit viertig Und habe ein bisschen auch damit gehadert und dann hat mein Therapeut gesagt okay jetzt stellen wir uns mal vor Wie wären sie denn gewesen ohne diesen Weg?

00:41:20: Da würde ich mir mehr zutrauen.

00:41:21: Dann sagt er was hätten sich denn zugetraut?

00:41:23: ja dann hätt ich irgendwie Businesses gegründet ... kaufen, verkaufen, kaufen... ... verkaufen.

00:41:27: Business gegründet.

00:41:28: Sachen gemacht geil!

00:41:30: Und dann sagt er okay und wie wären sie denn so?

00:41:33: Ja, tatkräftig und wie noch?

00:41:34: Naja ich wäre vielleicht wenn mir ein paar Sachen geglückt... ...und ich wär vielleicht auch bisschen oberflächlicher gewesen als ich jetzt bin.

00:41:42: Und dann hat er es ein bisschen weiter gefragt und relativ schnell war ich an dem Punkt... ...ich glaube diese alternative Version von mir hätte ich gar nicht so gemocht.

00:41:50: Ne genau.

00:41:53: Und

00:41:54: es bestimmt mit vielen Dingen.

00:41:55: Das

00:41:56: ist das Ja sagen zu dem, was ist?

00:42:00: Das ja sagen zu denen, was isst und das ist... Mir fällt jetzt gerade der Name nicht ein, der das auch auf seine Fahne geschrieben hat dieses... Ich hab angefangen erstmal mit großen Sachen aber ich mach das auch wenn der Handwerk gar nicht kommt oder was weiß ich und ich dass anders geplant hatte.

00:42:21: Nicht, das ist ja eine Unverschämtheit oder es darf doch nicht wahr sein und ich habe doch da.

00:42:25: Und was soll... Das kann ich alles abkürzen indem ich mich auf meine Sofersätze, auf die eine Seite da und sage, dass gehört jetzt zu meinem Leben dazu.

00:42:34: Ende!

00:42:35: Das ist jetzt Fakt.

00:42:36: Ja.

00:42:36: Es ist

00:42:38: Fak.

00:42:39: Ja und du redest dir das nicht schön?

00:42:40: Du sagst nicht, du sagst ja nicht, oh ich kämpfe jetzt gegen diese Gedanken an und ich muss es ja super toll finden und ich bin über dafür sein sondern Im Wesentlichen ist es Akzeptanz.

00:42:51: Der Handwerker ist nicht da, ich sitze hier... Die Gedanken sind da die sagen Boah... Es ist jetzt einfach alles da und ich glaube dass damit kommt man wirklich sehr weit.

00:43:06: Ich bin ja nicht so der Promo-Typ aber jetzt zahlt sich dann nochmal die Kamera.

00:43:10: genau das ist auch dieses Jahr!

00:43:12: Das muss kein.

00:43:13: Ja, ich springe jetzt auf die Bühne Obwohl es auch cooles Speaker gibt, sein ja.

00:43:20: Das kann ein... Ja jetzt gerade ist es wie es ist das Ganze.

00:43:23: Ja,

00:43:24: das Akzeptieren ist also für mich sehr hilfreich gewesen.

00:43:29: und kurz ab dieses Wütensein oder ich wurde dann wieder handlungsfähig.

00:43:36: Ich wurde wieder handungsfähig und dachte okay was machst du jetzt?

00:43:38: Okay eigentlich hast du jetzt Freizeit ne kannst du es schon gestalten oder so musst nicht da hinterher jammern.

00:43:46: Das ist schon sicherlich ein Punkt.

00:43:49: Aber ich würde ja zu gern auch noch mal zu dem Bestatter zurückgehen, oder?

00:43:53: Oder auch zu diesem anderen Buch muss ich aber noch nicht kenne, aber Hundert Elf Weisheiten!

00:43:59: Wie heißt es Kiosk-Weißheiten?

00:44:01: Der kleine Kioskk der Weisheiten... Genau.

00:44:04: Hundert elf Geschichten sind da drin.

00:44:08: Geschichten über das Leben, Geschichten aus dem Zen Buddhismus, aber auch Geschichten die mir im Alltag passiert sind Sachen, die mir jemand erzählt hat ... aus irgendwelchen alten Traditionen, also ganz verschiedenstes Zeug.

00:44:18: Sachen die man auch noch nie gelesen hat... ... Sachen die ich umgedeutet habe und umgebogen hab und so.

00:44:22: Ja cool!

00:44:24: Genau es ist eine große deutsche Influencerin in dem... In unserer Bubble, die ich sehr schätze,... ...hat mir geschrieben dass das bei ihr auf der Toilette liegt.

00:44:36: Der

00:44:37: beste Ort?

00:44:38: Ja, der beste Ort für so ein Buch auf jeden Fall.

00:44:40: Und sie liest immer eine Geschichte und ihr Partner... der auch manchmal auf die Toilette geht anscheinend.

00:44:44: Das ist auch manchmal in der Geschichte.

00:44:46: und dann fragen sie sich hinterher, hast du dich schon gelesen?

00:44:48: Nein!

00:44:49: Und so könnte man dieses Buch benutzen.

00:44:53: das kann sehr gerne ein Klurbuch sein.

00:44:57: Ja ich glaube es sollte man nicht unterschätzen diesen Ort da Und wenn ich das richtig verstanden habe, hast du das eingebunden in einen Kioskbesitzer?

00:45:11: Genau.

00:45:12: Wo die Menschen hinkommen und alles Mögliche kaufen können und auch...

00:45:19: Das war mir wichtig dass es ein bisschen erzählerisch ist, dass es nicht einfach nur eine Ansammlung mit übelsten Gesichten weil das kann man sich zusammen Schrauben lassen jetzt, sondern es hatte halt eine Figur und das hat immer wieder Menschen die zum gehen.

00:45:31: Und immer wieder Dialoge.

00:45:32: Das ist nicht nur einfach.

00:45:32: hier ist ne Geschichte fertig und dann die nächste.

00:45:35: uns hatten eigene Atmosphäre für mich um und ich wollte sowas schon ganz ganz lange auch machen weil ich solche kleinen Geschichten wirklich sehr schätze und hab's aber jahrelang nicht gemacht.

00:45:47: Und dieses letzte Buch das leise Jahr da hat sie die Tore geöffnet und dann war es für mich auch ganz leicht dass jetzt mal runter zu schreiben.

00:45:55: gut von der Hand.

00:45:57: Das ist so unglaublich, also vor allen Dingen versteigt meine Vorstellung aber das heißt ja zagt er nur wie begrenzt es bei mir ist vier Bücher gleichzeitig zu schreiben Heidewitzkeps und da... In

00:46:11: unterschiedlichen Stadien, ja!

00:46:13: Also

00:46:14: möchte ich nochmal wissen was sind die Vorteile die Geschenke von ADHA ist?

00:46:19: Ich glaube

00:46:21: das gehört dazu.

00:46:24: Heidi Klum hat glaube ich neulich wieder gesagt, dass es ihre Superkraft ist ADRS.

00:46:29: Das ist sehr verkürzt und auch toxisch, bevor ich jetzt antworte auf deine Frage muss ich das nochmal klarstellen.

00:46:35: Es gibt extrem Schwierigkeiten die damit einhergehen oder nicht gerade... Also sehr viele Unternehmer haben ADRS, sehr viele Künstler haben ADRs.

00:46:44: da sind positive Sachen dabei.

00:46:47: Die meisten sind aber nicht Heidi Klum und nicht Elon Musk, sondern die meisten haben einen normalen Alltag der für sie sehr viel schwieriger ist als es ohne ADS wäre.

00:46:57: Und die Auswirkungen sind wirklich zum Teil sehr deutlich.

00:47:03: Das vorweggeschoben ein typischer Vorteil ist kreatives Denken weil man einfach schnell assoziiert wenn man Dinge verknüpft hat das Gehirn halt so springt.

00:47:14: Und ein typischer Vorteil ist, es ist kein Aufmerksamkeit-Defizit.

00:47:19: Sondern man kann sich nicht aussuchen, worauf die Aufmerksamkeit geht.

00:47:25: Das ist das Problem!

00:47:27: Aber oft sucht sich die Aufmärksamkeit dann halt was aus und kann dann ganz lange dabei bleiben.

00:47:32: Also man kann in so einem Hyperfokus, man kann zehn Stunden lang schreiben wenn man da gerade Bock drauf hat... Man kann's halt nur nicht steuern.

00:47:39: Man kann dann vielleicht zehn Stunden schreiben aber man kann nicht den Müll runterbringen am Abend oder morgen, oder übermorgen.

00:47:46: Also im Alltag schwierig aber durchaus natürlich auch klassischerweise schon ein paar Vorteile.

00:47:52: Ja

00:47:54: also die wollte ich hier nicht untertischfallen lassen.

00:48:07: Ich habe ja auch meine... immer so viel Mitleid dann da drauf zu packen, sondern die Hochachtung davor wie der Mensch damit rumgeht.

00:48:16: Genau dafür muss man sagen was ist alles gibt zum Umgang?

00:48:20: Für mich war das ADS-Thema vor anderthalb Jahren auch überhaupt keins.

00:48:25: ich habe gedacht es ist überdiagnostiziert bei Kindern die halt keinen Bock auf die Schule

00:48:30: haben

00:48:31: und dann werden sie voll gestopft mit Medikamenten.

00:48:33: kann sein dass es manchmal auch so ist Es gibt aber gleichzeitig ... offensichtlich, weil man kennt ungefähr die Statistiken wie viele das haben.

00:48:41: Und es lässt sich auch im Hirnscans... ... nachweisen.

00:48:44: inzwischen also der präfrontale Cortex ist geringer ausgebildet oft und so weiter.

00:48:51: Warum falle ich hinaus?

00:48:52: Thema ADS.

00:48:55: Achso genau!

00:48:56: Ich wollte sagen dass es eben für viele einfach eine echte Herausforderung ist das Leben zu führen.

00:49:01: Das muss man halt wissen damit man auch diese Hochachtung haben kann.

00:49:04: Es ist wirklich schwierig, es ist wirklich oft schwierig und man verzweifelt oft an sich.

00:49:09: Kinder die ADS haben hören x mal so oft.

00:49:12: nein wie andere Kinder ich glaube dreimal so oft oder noch mehr als andere Kinder und andere Kinder hören ja schon das sehr das häufigste Wort nach dem eigenen Namen.

00:49:19: oft was ein Kind bis zum Alter von was er sich für der fünf Jahre hört ist Nein!

00:49:24: Und bei ADS-Kindern ist noch häufiger.

00:49:26: also... Der Preis ist schon hoch für ... Ja, der ist ganz

00:49:32: ohne Frage.

00:49:34: Aber ich habe viel von Menschen mit Beeinträchtigungen oder wie wir das nennen gelernt also wie sie diese Herausforderung jeweils angenommen haben.

00:49:51: was für sich von schweren Krankheiten ... bezeichnet man ADHS als Krankheit?

00:49:56: Nein, Verstörung.

00:50:00: Man kann in Grad der Behinderung erwirken, je nachdem wie schwer das ist... Also positiv formuliert ist es eine der Neurodiversität zum Spektrum der Neurodiversität.

00:50:16: Das kann man wertfrei so sagen aber wenn ich jetzt beurteilen müsste wäre es schon der Krankheit ... gemessen an der Welt, in der wir leben.

00:50:26: Ja!

00:50:26: Es hat ja einen Grund, warum es das gibt.

00:50:28: und als vor... ... zwanzigtausend Jahren oder was die Leute in der Höhle gelebt haben,... ... dann war der ESL halt dafür da zu sagen, guck mal da drüben, der ist Grasheim.

00:50:36: Vor fünf Minuten noch anders gewesen.

00:50:38: Wahrscheinlich ist hier ein Riesentier... ...oder so ne?

00:50:41: Also es hatte einen Grund.

00:50:42: aber in der Welt jetzt... ...ist es oft einfach wirklich behindert am normalen Leben teilzunehmen.

00:50:53: Also ich glaube, da für eine Bresche zu schlagen und den Menschen vielleicht mehr Verständnis von anderen zu vermitteln.

00:51:03: Dass die das besser einsortieren können oder so erscheint mir ganz wichtig.

00:51:09: Ich habe aber auch von Janis McDevitt.

00:51:11: Den kennst du auch?

00:51:12: Der Mann ohne Arme ohne Beine der jetzt in Europa Ich hab schwimmt.

00:51:20: Und vor zwei Jahren erst überhaupt Schwimmen gelernt hat?

00:51:22: Ja,

00:51:22: genau!

00:51:23: Das war sein größter Panik- und Angstsektor ins Wasser zu fallen... ...und jetzt so etwas und was das Leben verändert.

00:51:35: Also solche Hochachtung davor aber auch für Menschen die zum Beispiel an einer schweren Krankheit, ich sag mal Krebs oder Leiden die gesagt haben, ich weiß erst jetzt was in meinem Leben wichtig ist.

00:51:52: Also dieses Oh Gott der Arme und da ist ja jetzt alles vorbei und so, nee, da ist so viel Kostbarkeit auch darin.

00:52:00: also in diesen Situationen das ist sicherlich sehr schwer es dem ganzen Gerecht zu werden, annähern gerecht zu werden mit großen und staunenden Augen zu gucken, wie Leben funktioniert.

00:52:16: Auf wie viel unterschiedlicher Art und Weise?

00:52:19: Und wie du jetzt da mit deinem Schreiben ... Vielleicht ist das auch nur tabu, aber weißt Du schon dass da...

00:52:28: Absolut ja!

00:52:29: Bestimmt also ich werde nicht viertausend Bücher am Stück schreiben bis ich tot bin.

00:52:33: Sicher ist es auch eine Phase

00:52:37: Aber da in der Sehnsucht Raum zu geben und sagen, ich wollte das schlimmer.

00:52:42: Ich mach's jetzt einfach!

00:52:44: Und ich muss jetzt auch nicht wissen wie es am Ende ist und wie das dann...ich fange an Das ist ja ein ganz erlösender Punkt.

00:52:51: Also ich hab mich selber auch wie am Nasenring ein Jahr durch die Arena gezogen Bevor ich dieses kleine Büchlein, also so einen Gedichtsband habe ich mal als erstes rausgebracht.

00:53:04: Und da, was ich da alles wissen wollte.

00:53:07: Ich hab noch ein extra Computerprogramm gelernt und was weiß ich?

00:53:10: Da brauchst du nur einen PDF, was du an den Verlag dann schickst oder so.

00:53:14: Aber ähm ... Ich hatte von mir selber die Nase voll, dass ich kam die Treppe von oben runter und dachte nur mein Gott nochmal, den fang doch einfach jetzt mal an!

00:53:27: Das war der Startschuss.

00:53:28: Und ich glaube einem auch später hat er das Ergebnis verlagt.

00:53:32: Weil es war ja schon irgendwie Lach sozusagen im Computer schon fertig rum, was dann nur noch zusammengefasst werden musste.

00:53:42: Also dieser Überdruß auch?

00:53:44: Dieses gelangweilte sein von den eigenen Gedanken, die ja auch mal gegleichen sind nicht mehr.

00:53:47: es ist das eigene Leiden oder das eigene leid nicht.

00:53:50: aber die eigenen leitvollen unangenehmen Gedanken Die werden ja auch irgendwann wirklich langweilig.

00:53:54: also wenn man mal drüber nachdenkt dass er wirklich unglaublich müde

00:53:58: Ja absolut Das ist nicht das perlende Leben, sagen wir mal so.

00:54:04: Aber ich kenne es auch.

00:54:08: Wo man sich hinterher fragt, wieso hast du dich da eigentlich immer im Kreis geschehen?

00:54:14: Und das erleichtert mir natürlich auch mit Menschen zusammen zu sein, wo man denkt, mein Gott, das hast Du doch schon und da schon!

00:54:25: Der ist vielleicht auch in dieser Schleife... um die Kurven läuft und ja, wo du auch selber warst.

00:54:33: Also ich finde das macht so verständnisvoll.

00:54:35: Als ich angefangen habe zu schreiben, war ich zwanzig und starke Sozialphobiewohnungen nicht verlassen usw.

00:54:43: Und was hab' ich geschrieben?

00:54:44: Kurzgeschichten!

00:54:47: So fing das bei mir mit dem Schreiben an.

00:54:48: Das Schreiben hat mich sehr langsam zwar aber zurück ins Leben geholt.

00:54:53: Dann habe ich viele Jahre gar nicht mehr geschrieben und dann hab' ich wiedergeschrieben, aber eben nur so Ratgebersachen.

00:54:59: Und jetzt... also das sind eine zwanzig Jahre alte Schleife um mich zu trauen Geschichten zu schreiben.

00:55:06: So verrückt oder zwanziger?

00:55:08: Aber

00:55:09: hattest du gerade wirklich das Wort NUR benutzt?

00:55:12: Also da habe ich ja nur...

00:55:13: Nee, du hast es richtig gehört!

00:55:16: Du hast es gehört, ja.

00:55:17: Wer hat

00:55:17: denn das Ding da gerade?

00:55:22: Also das...

00:55:24: Das fällt mir jetzt wirklich schwer, dass loszulassen diesen Gedanken.

00:55:27: Weil ich vielleicht aber auch weiß so einfach für mich war.

00:55:33: Also das was ich jetzt mache mit diesem Ratgebertexten ist schon lange relativ einfach für meich.

00:55:42: Vielleicht auch weil ich es solange schon mache und mir fällt es immer schwer, Sachen zu schätzen wenn's zu einfach wird.

00:55:51: Also ich selber habe ja auch diesen Gedanken klar.

00:55:56: ein nächstes Sachbuch, also in mir gibt es auch den Wunsch an dieser Stelle mal geoutet.

00:56:04: Könnte ich das überhaupt einen Roman schreiben?

00:56:07: So eine Geschichte da drumherum weiß ich nicht und so.

00:56:12: Das wäre für mich auch so ein nächster Schritt.

00:56:20: Wo sind denn da deine Fragezeichen?

00:56:23: Ganz kurze Pause.

00:56:23: Ich muss nur mal mein Kabel umstöpseln, dass hier nicht der Akku ist gleich.

00:56:29: Und dann frage ich dich gleich...

00:56:33: Nicht klatschen!

00:56:34: Weil das für Luis immer das Zeichen ist, dass er merkt, dass es da irgendwas macht.

00:56:39: Hast

00:56:39: du schon geklattet?

00:56:40: Also okay.

00:56:42: Wo sind deine Frage-Zeichen?

00:56:43: wenn du sagst Roman Geschichte wäre schon cool weißt aber nicht ob du's kannst?

00:56:49: Denkst du da weiter?

00:56:50: Darüber nach was?

00:56:51: Nein,

00:56:52: ich bin da noch nicht reingestiegen.

00:56:55: Ich behaupte, ich hätte ein Zeitproblem.

00:56:58: Also ich habe jetzt auch gar nicht Ruhe und die Zeit.

00:57:00: Und ich weiß dass ich als mein drittes Buch erscheinen sollte oder meine Pflegerin hier war und meint sie nicht, das sollte jetzt mal so ein dritttes Buch kommen oder so.

00:57:14: Nee, das passt gerade gar nicht.

00:57:15: also ich baue hinten.

00:57:17: Okay, da wusste ich auch noch nicht dass Corona vor der Tür steht und so.

00:57:21: Und dann sage ich ja aber ich hatte eine Idee.

00:57:25: Achso das ist ja ganz einfach klar war ich das.

00:57:27: So und dann saß ich während der Bauzeit bei Corona auf meiner Terrasse und habe wunderbar geschrieben und es passte alles ideal.

00:57:36: also insofern Dieses Argument ist bei mir selber auch nicht so sehr belastbar, was ich mir dann sagen würde, das passt gar nicht.

00:57:43: Das passt zeitlich nicht darüber.

00:57:46: Alles im Leben hat seine Zeit und so.

00:57:48: Ich habe da auch meine Argumente, wo ich mich hinter verstecken kann.

00:57:53: Hast du ein Thema?

00:57:55: Man kann ja mit einem Thema einen Ratgeber draus machen oder einen Roman.

00:57:59: Ja!

00:58:00: Hast du das Thema schon für dich?

00:58:02: Ja, das wäre schon eine Generation ... Geschichte vermutlich mit drei verschiedenen Generationen, wo Schwergewichte liegen.

00:58:18: Da habe ich eine Sicht der Dinge, sagen wir mal so von der ich meine dass diese Aspekte auch mal liebevoll beleuchtet werden könnten und ich hab eigentlich auch tatsächlich – jetzt bringst du mich aber auch ein bisschen ab vor dem Thema Das Podcast, was wir eigentlich vorhatten.

00:58:48: Ich sah die Menschen zusammenkommen bei einem Hinterhof fest... Also die zwei, drei Hinterhof-Feste, die diese Menschen dort machen.

00:59:01: Die da wohnen selber.

00:59:04: Jeder bringt irgendwie selbst gebackenes oder sowas mit zum Essen.

00:59:08: Musik wird von der Hand gemacht und dann hängen noch ein paar Lampignons und ein paar Kerzen stehen auf den Tischen.

00:59:14: so eine Atmosphäre hat ich mir vorgestellt also nicht einen Konflikt Einstieg oder muss auch sowieso gar nicht zu einem Konflikt führen, weiß ich aber noch gar nicht.

00:59:23: Und sondern so ein liebevoller Miteinander und jeder erzählt dann da so und dann treffen die sich... Die werden ja wohl drei Protagonisten bei mir sein.

00:59:38: Die treffen sich da und dann wird da irgendwas daraus entstehen.

00:59:45: Man gräbt ja immer in den eigenen Fundus.

00:59:48: Da wird was mit ... irgendeiner malt von denen, weil ich selber male.

00:59:54: Und so was... Mal gucken!

00:59:57: Für mich klingt das auf jeden Fall geschichtentauglich und du hast auch schon Gedichte geschrieben.

01:00:03: also klar man braucht für diesen Roman das sind nochmal andere Fähigkeiten aber vielleicht hast du die schon oder kannst sie relativ schnell dir irgendwie raus tüffeln?

01:00:15: Danke,

01:00:16: das hatte

01:00:16: noch mal wieder sozusagen ein bisschen.

01:00:19: Ja, geholt hast in mir.

01:00:22: Sehr schön, sehr schön!

01:00:24: Weil er weiß was der Sommer auf der Terrasse alles so bringt, den wir ja demnächst haben werden... Also dieses jetzt kommen wir wieder bitte zurück zu dir Als du dieses Wort mein Mank für deinen.

01:00:47: Es ist ja nicht ein Firmenname, es ist eine Plattform.

01:00:50: Es ist deine Hauptdarstellung.

01:00:54: Ich meine du wirst ja millionenfach also der Podcast ist millionenfach runtergeladen.

01:00:59: Deine Seite ist die hundert Millionen aufgerufen oder das sind ja Wahnsinn Zahlen alle.

01:01:08: Da war dieser Titel keine Schnapsidee.

01:01:15: Ach ja, das fährt sich ganz nett an und es mache ich.

01:01:16: Sondern was war da hinter?

01:01:18: Was war dieser Mensch...

01:01:23: Das Wichtigste daran war für mich dass ich mich dahinter verstecken könnte.

01:01:27: Wenn ich das heute nochmal machen würde noch mal neu anfangen würde würde ich mir keinen Namen dieser Art ausdenken.

01:01:35: Und das war auch jetzt ein längerer Prozess.

01:01:37: dass ich zum Beispiel bei Instagram nicht mehr mein Monk heiße sondern nur mit meinem realen Namen unterwegs bin und so War ein längere Prozess ... würde ich heute halt gleich so machen.

01:01:53: Damals war es sinnvoll für mich, weil ich mich einfach sonst nicht getraut hätte... ...

01:01:56: nicht

01:01:57: rausgetraut hatte.

01:01:57: also das war eine Krücke und auch keine dumme Krücke sicher aber es war halt ne Krücke wenn ich ehrlich bin.

01:02:05: Aber wenn wir jetzt mal nur bei der Krücke bleiben finde ich dass ist.

01:02:12: also ich wollte nichts... Ich wollte was Spirituelles machen was aber nicht an einer Religion gebunden ist.

01:02:18: Das war ein Kriterium Und ich mag Wurde und ich mag alle Literationen.

01:02:24: Das war halt sehr brandingfähig einfach, also das mehr zu der Nüchter in den Grund dahinter, ne?

01:02:30: Genau!

01:02:31: Und klar, das Bild passt schon... ...zudem was ich gemacht habe auch.

01:02:37: Was ich ja nicht wusste es hat auch sehr lange dazu gepasst.

01:02:40: Also jetzt fünfzehn Jahre oder was später?

01:02:43: Fünfzehn, vierzehn?

01:02:44: Vierzehn jahre später ... sage ich ja nichts komplett Gegenteiliges.

01:02:48: In Zukunft war es gar nicht so doof, glaube ich,... ... aber wie gesagt die Funktionen behalten andere als da jetzt?

01:02:55: Ich würde gerne nachverziehen... ... was hat dich dann aber zu dieser Erkenntnis bewogen und du würdest das heute nicht noch mal so machen...?

01:03:07: Ich muss mich nicht mehr so verstecken!

01:03:09: Das ist die Erkenntniss oder auch die Fähigkeit.

01:03:14: Okay Also, ich hab das aus den gleichen Gründen gemeint.

01:03:16: Ist ja auch nicht bei einem richtigen Name, Greta Silva.

01:03:20: Weil ich auch im Netz... Das ist aber mehr so ein Frauenthema.

01:03:26: Schutzbraubte oder Glaubtel zu brauchen und Branding.

01:03:31: Silber wie meine Haare also.

01:03:35: Ja, aber du bist halt der Unterschied, dass es bei dir ist, dass würde dir jeder raten.

01:03:43: Oder viele würdest ihr raten?

01:03:44: ... denkt dir einen Namen aus und so weiter.

01:03:46: Und dann bist du aber trotzdem mal... ... du da draußen in der Welt, das macht einfach Sinn.

01:03:52: Bei mir hat es fünf Jahre gedauert glaube ich bis zum ersten Mal ein Foto von mir auf meiner eigenen Website war.

01:03:57: Also

01:03:57: das ist mein Ausmaß von Verstecken gewesen?

01:04:01: Genau.

01:04:05: Das heißt oder darf ich das doch auch schließen dass du mehr zu dir stehst jetzt als damals?

01:04:12: Sicher also ich war so ängstlich damals.

01:04:16: Ich hatte so Angst, vom Leben und von den Menschen beurteilt zu werden.

01:04:21: Das ist jetzt nicht so, dass es mich täglich auf die Bühne zieht aber das ist überhaupt kein Vergleich.

01:04:30: Da bin ich wirklich weit gekommen auch schon vor der Diagnose, also da bin ich auch voll schon wirklich weitgekommen.

01:04:37: Aber du hast ja vorher auch noch ein anderes Leben was ich eigentlich sonst gar nicht erwähnen wollte.

01:04:44: der Starrstudent mit, was weiß ich für Auszeichnungen abgeschlossen.

01:04:51: Dein Studium und dann auch der Einstieg erstmal in die Beraterwelt – das war ja alles mit Glorienschein versehen!

01:05:01: Warst du da eigentlich auch der Ängstliche?

01:05:04: Und hast vielleicht das als Schutzschiff benutzt?

01:05:10: Und war es deswegen... Besonders weiß ich nicht fleißig oder wie auch immer.

01:05:15: Ich hatte kein Schutzschild, im Studium habe ich mich fast nie in die Uni getraut.

01:05:21: Also wenn ich dann... Die Kunst war immer nie in der Uni zu gehen und trotzdem den Stoff zu haben.

01:05:28: Und dann gegen Ende des Studiums musste ich da manchmal so repetitorien wo man halt irgendwie das Material bekommen hat.

01:05:36: Da gab es Menschen, andere Studenten haben gesagt, wer bist du?

01:05:38: Dann hab' ich gesagt ja, studiere Biväle Es ist auch ja seit wann.

01:05:42: und dann haben wir gleichzeitig angefangen.

01:05:44: Und die meinten, wir studieren seit drei Jahren zusammen... Wir haben dich noch nie gesehen!

01:05:48: Noch nie!

01:05:50: Und ich habe auch damals alle Prüfungen geschoben.

01:05:55: Ich hab irgendwie, weiß nicht, vierzig Prozent oder so vom Studium im letzten Semester gemacht einfach.

01:05:59: Also danke ADS auch.

01:06:02: Wenn es aufstehen konnte, habe ich's aufgeschoben.

01:06:05: Irgendwann ist der Stresspegel und der Druck so hoch dass man mit ADS ... schaffen kann.

01:06:13: Darauf lief dann hinaus und bei dem Job... ...must ich mehrmals abgeholt werden von Menschen aus meinem Umfeld, weil ich einfach so krasse Panikattacken hatte,... ...und nicht mal mehr alleine mit einem Taxi nach Hause fahren konnte.

01:06:29: Also ich hatte da gar keine Schütze.

01:06:32: Im Studium bin ich gar nichts ohnegekommen meistens aber danach eben im Beraterjob da.

01:06:39: Ach

01:06:40: da!

01:06:41: Da musste man ja irgendwo hin

01:06:43: und

01:06:43: ich konnte aber eben nicht immer da bleiben, weil es richtig krasse Panikattacken

01:06:47: hatte.

01:06:48: Also ich glaube wirklich dass du so vielen Menschen hilfst in dem du so offen darüber sprichst und jetzt auch in deinen Büchern da Wege sich zeigen Und wie?

01:07:02: Du hast das glaube ich vorhin selber so formuliert als das leise Ja also das geschrieben hast.

01:07:09: oder Der Mensch merkt, das ist auch nicht der alleinige seelig machende Weg für Menschen in der Situation.

01:07:17: Diese Ruhe nach dem man sich so sehnt und

01:07:19: so...

01:07:20: Also ich glaube, ich weiß du, der Mensch halt einen so unglaublichen Dienst erweist indem du Mit diesem, was in dir ist und was die Gesellschaft vielleicht im Moment gar nicht so leicht händeln kann mit das du damit rausgehst.

01:07:41: Und dass benenzt und für mich ja so viel Zauber da drin liegt.

01:07:51: Das heißt nicht zauber in dem Leid wobei ich den... da trotzdem auch einen Wert drin sehe, also wie du mit dieser Form des Lebens umgehst und wieder neue Wege für dich findest.

01:08:06: Also insofern das ist einfach großartig, ich dachte dir so sehr dafür!

01:08:14: Wenn du jetzt nicht noch eine Seite gerne zum Ausdruck bringen würdest, werf es für mich jetzt auch ein ruhender Abschluss unseres Gesprächs.

01:08:25: Schau mal, was würdest du vielleicht nochmal?

01:08:30: Ich würde dich gern fragen warum du glaubst dass das also danke erst einmal für deine Worte.

01:08:35: Es fällt mir schon ein bisschen leichter das anzunehmen als letztes Mal zu uns gesehen haben und auch was sehr nett ist zu mir gesagt hast.

01:08:43: Warum machten das nicht einfach viel mehr Menschen?

01:08:46: Das was du jetzt bei mir so herausgestellt hast, warum reden sich vielmehr menschen drüber über die Dinge diese beschäftigen und die Schwierigkeiten?

01:08:55: Also ich glaube aus dem selben Grund, wie du dich nicht zeigen mochtest dieses bewertet werden.

01:09:03: Da draußen ist man will dazugehören und also so obedeutend bedürfnisse letztendlich wohl die wir alle in uns haben heißt es Und ich weiß auch noch nicht wie es entsteht Ich beobachte das ja auch bei meinen Enkelkindern und versuche überall gegenzusteuern oder so.

01:09:22: aber da ist schon so viel da drin in diesem angepasst sein, in diesen Muster wo ich sage ne musste gar nicht.

01:09:32: Also eine Ellung raus und guck mal wo ist dein Dein Weg?

01:09:39: Klar lernt man erstmal sogar das Laufen lernen was weiß ich von den anderen?

01:09:44: So, und dann haben wir kein Ritual.

01:09:47: Ich weiß nicht woanders wäre mit drei Zehnen, mit zwölf, mit vierzehn, fünfzehn?

01:09:52: Wo es dann heißt okay du hast viel dir abgeguckt ist auch als fein und schön aber versuch jetzt immer noch mal einen Blick zusätzlich da reinzunehmen.

01:10:03: was ist dein eigenes entsprichtest ihr?

01:10:05: machst du das auch dir zuliebe oder machst du das, um dazuzugehören?

01:10:10: Weil wir es in der Klasse alle machen.

01:10:12: Oder so dieses Herdentier und man hat da ja alle möglichen Stempelkissen darum rumliegen was das so sein könnte.

01:10:20: Das fehlt uns in meinen Augen Und mir ist es heute peinlich wenn ich zurück gucke wo ich denke wie konnte das ein Thema sein?

01:10:32: also Ich war verzagt, dass mein Körper nicht so aussah wie der von Marilyn Monroe.

01:10:38: Wenn das überhaupt die Jungen noch kennen.

01:10:41: danach kam Twiggy, das war Sprit dann kam die sportliche Frau.

01:10:45: also all mein körper konnte das alles nicht.

01:10:47: und statt dass wir vermitteln, dass die welt braucht diese einzigartigkeit den brauch nicht geklont ist was weiß ich von einer person x mal?

01:11:03: Also, das dürfen wir noch lernen.

01:11:06: Das ist unsere Einzigartigkeit.

01:11:09: Das heißt, unsere Ecken und Kanten über die wir manchmal selber stolpern, das ist was die Welt braucht und was wir auch in die Welt tragen sollten!

Über diesen Podcast

Lass Dich anstecken von meiner Lebensfreude – erfahre Tipps und Schritt für Schritt Anleitungen wie Dein Leben leichter wird, Du angstfrei leben kannst, alte Verletzungen los wirst, Du Deine Potentiale entfalten kannst und vieles mehr – und zwar in jedem Alter. Geballtes Wissen, Erfahrung und Inspiration sind die Grundlage meiner Podcasts. Persönlichkeitsentwicklung! Gerne berichte ich davon wie cool es ist alt zu sein und was wir für unglaubliche Chancen haben. Die Zeit von 60 bis 90 Jahre ist genau so lang wie von 30 bis 60. Wir bekommen noch mal die gleiche Zeitspanne geschenkt - jedoch ohne Stress. Alter ist ein Start-up-Unternehmen. Viele Beispiele zeigen, was Du alles machen kannst. Dein Leben ist so kostbar – und Du hast so viele Möglichkeiten, es zu genießen.

Ich zeige und lebe vor, dass ein Neustart immer möglich ist und auch im Alter wunderbar funktioniert. „Ich stehe mit meinen 76 Jahren in der Blütezeit meines Lebens.“ Ich bin YouTuberin, Podcasterin, dreifache SpiegelBestsellerAutorin, Kolumnistin und Keynote-Speakerin, Markenbotschafterin
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von und mit Greta Silver

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